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Zusage für Planung nicht eingeöst

Grifte. Mit Unverständnis reagiert der FDP-Kreisverband auf die Haltung von SPD und CDU im Hessischen Landtag in der Frage nach einer Ortsumgehung für Edermünde-Grifte. Die FDP-Landtagsfraktion hatte auf Wunsch des Kreisverbandes und nach Beratung mit Ex-Verkehrsminister Dieter Posch einen Antrag eingebracht, um die Planung nach über 14-jähriger Wartezeit in Angriff zu nehmen.

Dieter Posch und Nils Weigang (v.li.). Fotos: N.N. | FDP Schwalm-Eder

Dieter Posch und Nils Weigang (v.li.). Fotos: N.N. | FDP Schwalm-Eder

Gegen Kreistagsvotum gestellt

Dieter Posch hatte 2012 für das Land Hessen eine entsprechende Zusage gegeben. Diese sei weder von schwarz-grün noch jetzt von schwarz-rot eingelöst worden, schreiben die Kreisliberalen in einer Pressemitteilung. Die Leidtragenden seien die Bevölkerung, die Gewerbetreibenden und insbesondere die Landwirte, die zusätzliche Umleitungen fahren müssten, um ihre Aufgaben erledigen zu können.

Besonders bedauerlich sei, festzustellen, dass sich der aus Edermünde stammende SPD-Landtagsabgeordnete Rudolph und der CDU-Landtagsabgeordnete Leyh aus Guxhagen gegen diesen Antrag ausgesprochen und damit gegen ein Votum des Kreistags gestellt haben. Im Beschluss des Kreistages haben sich alle Fraktionen für eine dringende Verbesserung der entsetzlichen, verkehrlichen Lage ausgesprochen.

Ohne Straßenbau keine Entlastung

Die FDP des Schwalm-Eder-Kreises, so ihr Kreisvorsitzender Nils Weigand, kämpfe seit langem für Edermünde-Grifte und sei in vielfältiger Weise im Interesse der Bevölkerung in Grifte tätig geworden. Dies gelte auch für den schnellstmöglichen Bau einer Ersatzbrücke in Bergshausen, der auch eine Entlastung für Grifte bedeuten würde und ebenfalls von der Bürgerinitiative schon lange gefordert wird. Die FDP, so Weigand, habe gehofft, dass die SPD mit ihrer Beteiligung in der Landesregierung wieder mehr Einfluss in Nordhessen habe. Leider sei das ein Irrtum. In Grifte werde deutlich, was passiere, wenn man so gut wie keinen Neubau von Straßen betreibe.

FDP-Kreisverband Schwalm-Eder
red



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