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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Schwälmer Katholiken errichten Pastoralverbund Maria Hilf

Schwalmstadt. Mit einem Festgottesdienst in der St. Josef Kirche im Schwalmstädter Stadtteil Ziegenhain wurde der Pastoralverbund Maria Hilf, Schwalmstadt errichtet. Domkapitular Prälat Rudolf Hofmann zelebrierte mit den ortsansässigen Pfarrern vor rund 200 Gläubigen die Messe zur Errichtung des Pastoralverbundes, der den Altkreis Ziegenhain umfasst, und verlas im Auftrag von Bischof Heinz-Josef Algermissen das Dekret. Domkapitular Hofmann hob hervor, dass der Verbund die Organisation der Zukunft sei. „Alle Gemeinden und alle Gremien bleiben erhalten. Zur Zeit werden keine Gemeinden zusammengelegt, wohl aber soll die Zusammenarbeit gefördert werden“, erklärte Hofmann. Die demographische Entwicklung fordere von der Kirchenführung und den Gläubigen Realitätssinn.

Die Katholiken im Bistum und der Schwalm sollten sich erhobenen Hauptes der Zukunftsgestaltung stellen und einander helfen. „Keiner ist alleine und wir haben allen Grund auf das Erreichte stolz zu sein“, rief er den Gläubigen zu. Die Fürbitten sprachen Abordnungen der beteiligten Gemeinden. In einem symbolischen Akt hatten die Abordnungen ihre Gemeindekerze in den Altarraum getragen und ihre Gemeinde vorgestellt. Die individuell gestalteten Kerzen erhielten ihren Platz um die Osterkerze herum und deuteten auf die Vielfältigkeit und auf die Gemeinsamkeiten der Gemeinden hin.

Der Pastoralverbund Maria Hilf, Schwalmstadt umfasst die katholischen Pfarrkuratien St. Adalbert, Neukirchen, Heilig Geist, Treysa, St. Josef, Ziegenhain und Maria Hilf, Trutzhain sowie die Seelsorgestellen St. Bonifatius, Schrecksbach, Herz Jesu, Oberaula und Johannes der Täufer, Frielendorf. Drei Geistliche und zwei Gemeindereferenten betreuen rund 5.400 Katholiken im Altkreis Ziegenhain in der Seelsorge. Unterstützt werden sie von zwei Pfarrern im Ruhestand. Als Moderator des Verbundes wurde Pfarrer Diethelm Vogel von Bischof Algermissen ernannt. Der Verbund erhielt den Namen Maria Hilf, zu Ehren der Gottesmutter die in der Trutzhainer Wallfahrtskirche beheimatet ist. Die Quinauer Wallfahrt in Trutzhain ist die zentrale Veranstaltung der Schwälmer Katholiken und die einzige Wallfahrt in Nordhessen. Sie findet jährlich am ersten Sonntag im Juli statt. Als Ortsangabe wurde Schwalmstadt gewählt, weil sich Schwalmstadt im Zentrum des Verbundes befindet und der Moderator auch dort seinen Sitz hat.

Foto: Domkapitular Prälat Rudolf Hofmann zelebrierte die Gründungsmesse des Pastoralverbundes Maria Hilf, Schwalmstadt in der Ziegenhainer St. Josef Kirche. Unser Bild zeigt ihn umringt von den Abordnungen der einzelnen Gemeinden und den ortsansässigen Pfarrern.  (Wolfgang Scholz)




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