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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Löwen-Dank ans Ehrenamt

Körle. Es war das vierte Hessische Löwen Fest und gleichzeitig das erste rauchfreie Event der Malsfelder Brauerei, das am Freitagabend gefeiert wurde. Hatte man in den Jahren zuvor in die Melsunger Stadthalle eingeladen, so wählte man in diesem Jahr bewusst die Berglandhalle als Veranstaltungsort. Die sollte nämlich an diesem Wochenende auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken können.

„Auch unser viertes Hessisches Löwen Fest soll ein Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer aus den Vereinen und Verbänden sein, für ihr ehrenamtliches Engagement und die tiefe Verwurzelung zur Hessischen Löwenbier Brauerei. Ohne Sie und Ihr unbezahlbares Tun wäre unsere Region um vieles ärmer“, sagte Brauereichef Frank Bettenhäuser zu den rund 170 Gästen des Abends.

Für 2008 kündigte Bettenhäuser den Vereinen und Verbänden einen besonderen Leckerbissen an. Einen „Praxistag für Veranstalter“ unter professioneller Anleitung. An diesem Tag wird praxisorientiertes Wissen vermittelt. Die Teilnehmer bekommen Anregungen, aktive Hilfestellungen und Ideen für das Gelingen der jeweiligen Vereinsveranstaltungen. „Wir sehen in dieser Veranstaltung einen Beitrag, die Strukturen der Region zu festigen und zu erhalten“, so Bettenhäuser.

Auf Region abgestimmt
„56 Prozent des deutschen Bierkonsums werden von den zehn größten Bierkonzernen abgedeckt, für die Vielfalt des Geschmacks sorgen allerdings die regionalen Brauer. Jede Region hat ihre eigne Vielfalt und ihren besonderen Geschmack, so wie die Menschen, die in ihr leben“, führte Bettenhäuser aus. „Unser Biergeschmack ist auf den regionalen Geschmack abgestimmt, weil wir das Ohr bei den Menschen haben und aus diesem Grund so viele verschiedene Biere und verschiedene Geschmacksrichtungen anbieten können. Nähe zu den Menschen bedeutet für uns auch Nähe zum individuellen Geschmack. Als kleine Brauerei sind wir flexibel im Brauen von besonderen Bieren. Unsere Biere müssen nicht von Flensburg bis Berchtesgaden einen einheitlichen Geschmack treffen. Wir stellen uns ganz auf die gewünschte Geschmacksvielfalt der Region ein und verbinden Spaß, Tradition und Regionalität mit einzigartigem Geschmack, Reinheit und Vielfalt“, erklärte Frank Bettenhäuser.

Verkostung XXL
Er sei schon selbst ein bisschen aufgeregt, gab Bettenhäuser zu, als er die Bierverkostung anmoderierte. „Mit 170 Leuten habe ich das noch nie gemacht“, sagte er. 1200 Gläser hatte die Hessische Löwenbier Brauerei extra für die Verkostung angeliefert – für jeden Gast sechs Stück. „Es ist wichtig, immer ein frischen Glas zu benutzen, um den Geschmack nicht zu verwischen“, betonte Bettenhäuser. Er lud auf eine besondere geschmackliche Entdeckungsreise durch seine regionalen Bierspezialitäten ein und machte damit auf die kleinen, aber feinen Unterschiede aufmerksam, durch die sich die charakterstarken Biere regionaler Brauereien vom Massengeschmack abheben.

Von pfeffrig schlank bis fruchtig erfrischend, von fein glänzend bis naturtrüb, von vollmundig bis süffig, für jeden Gaumen, jede Nase und jeden Geschmack stellte Brauereichef Frank Bettenhäuser in seiner Verkostung Biere aus der Hessischen Löwenbier Brauerei und der Schwesterbrauerei Hütt vor.

Flamme gibt Charakter
Vom besonderen Charakter der Biere aus Malsfeld konnten sich die Gäste überzeugen und auch die Frage, woher dieser besondere Charakter kommt, wurde von Bettenhäuser beantwortet. Alle Biere aus Malsfeld sind Feuer gebraut. Das bedeutet, dass unter dem Sudkessel eine offene Flamme den Kessel erhitzt. Durch die Hitze an wenigen Stellen der Sudpfanne kommt es zum Karamellisieren der Würze, das gibt den Hessischen Löwenbieren eine leicht süßliche Note und eine dunklere Farbe.

Nur sehr wenige Brauereien wenden diese Sudverfahren noch an. Damit haben die Biere aus der Hessischen Löwenbier Brauerei einen einmaligen und eigen Charakter. Die schonende Gärung im offenen Gärkeller und die Lagerung in liegenden Lagertanks verstärken diesen einmaligen Charakter der Biere noch. Diese Art des Bierbrauens, die besonders geschätzt wird, stammt aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Lecker und lustig
Für das leibliche Wohl war an diesem Abend auch gesorgt. Pächterfamilie Albrand versorgte die Gäste – passend zum nordhessischen Bier – mit einem leckeren Büffet. Für die nötige Unterhaltung sorgte bei diesem vierten Hessischen Löwen Fest das Showtheater und die Band „Schreckschuss“ mit Imitationen zum Schmunzeln umrahmt von Livemusik. „Feststimmung pur“ lautete in der Berglandhalle Körle das Motto. Mit aktuellen Hits aus Pop und Rock, über Oldies, Schlager, und Stimmungshits wurde getanzt und gesungen bis in die frühen Morgenstunden.

„Mit Hessischem Löwenbier für die Menschen von hier“, so wird auch das Motto für das Hessische Löwen Fest im nächsten Jahr lauten, so Frank Bettenhäuser über den gelungenen Abend.

Fotos: Björn Schönewald 



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