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Katharina Wagner springt 5,33 Meter

Korbach/Melsungen. Beim dritten Kreisvergleichskampf in Korbach zeigten fast 300 Jungen und Mädchen aus sechs nordhessischen Sportkreisen ihre Leistungsfähigkeit. Wie im Vorjahr wurde auch dieses Mal die Vorherrschaft des Kreises Kassel mit 355 Punkten nachträglich unterstrichen. Um den zweiten Rang lieferten sich die Jungen und Mädchen aus dem Kreis Waldeck mit den Schülerinnen und Schülern aus dem Schwalm-Eder-Kreis einen bis zum Schluss andauerrnden Zweikampf, wobei der Nachwuchs aus dem Schwalm-Eder-Kreis mit 2 Punkten Rückstand den Kürzeren zog.

Nachdem die C-Schülerinnen mit nur einem Punkt gegen Waldeck (42:43) verloren hatten, konnten die B-Schülerinnen trotz ihres Sieges mit 58:47 die herbe Niederlage der A-Schülerinnen mit 46 zu 62 nicht mehr ganz ausgleichen. Während die A-Schüler mit einem Punkt gegen die Waldecker Schüler (57:56) verloren, sicherte sich das starke B-Schüler-Team mit 61:52 einen klaren Sieg. Nachdem auch die C-Schüler mit vier Punkten das Nachsehen hatten, war am Ende mit 295 Punkten nur der dritte Platz möglich. Auf Rang vier landete der Kreis Werra-Meißner (274 Punkte) vor dem Kreis Frankenberg und dem enttäuschenden Großkreis Hersfeld – Rotenburg, der weder eine A-Schüler bzw. Schülerinnen noch eine B-Schülermannschaft auf die Beine brachte.

In Abwesenheit des deutschen Schüler-Mehrkampfmeisters Robin Hohmann kamen die Jungen und Mädchen der MT 1861 Melsungen am Ende der Saison mit drei triumphalen Siegen der überragenden Katharina Wagner über 75m, Weitsprung und Kugelstoßen bei den B-Schülerinnen und dem überraschend starken Sebastian Ludwig als Sieger über 60m-Hürden sowie mit drei zweiten Plätzen zu einer guten Ausbeute.

Wieder einmal war es Katharina Wagner, die in ihrem letzten Freiluftwettkampf der B-Schülerinnen ein wahres Feuerwerk von Spitzenleistungen bereitete.  Bereits unmittelbar nach dem Start über 75m löste sich die Dreizehnjährige von Wiebke Vogel und Marleen Schierock.  Sie ließ nach der Hälfte der Strecke keinen Zweifel an ihrem Sieg und entschied das Rennen bei diesen Bedingungen in glanzvollen 9,98 Sekunden vor amtierenden nordhessischen Meisterin aus Willingen (10,29 Sek.) und Kassels Sprint-Hoffnung, die mit 10,32  Sekunden auf Rang drei lief.  Mit dieser Zeit blieb Katharina in dieser Saison zum dritten Mal unter der begehrten 10,00-Sekunden-Marke und ist damit in Nordhessen  eine Klasse für sich. Dies drückt sich zweifelsohne auch in den Zeiten zu den Nächstplatzierten aus.

Auch im Kugelstoßen gab es an diesem Tag keine Konkurrenz für das Melsunger Mehrkampftalent, das bereits beim Einstoßen ihre Gegnerinnen mit Standweiten von 8,50 m und mehr schockte. Das konnte man erkennen, als man die Weiten der Zweit- und Drittplatzierten sah:  Levanah Braun aus dem Werra-Meißner-Kreis sicherte sich mit 7,52 m Rang zwei und auf Platz drei behauptete sich Rosalie Schweizer aus dem Kreis Waldeck.  Mit 9,02 m übertraf Katharina nicht nur erneut die Neun-Meter-Marke, sondern auch die Erwartungen, denn sie holte sich damit bereits den zweiten Sieg an diesem Tag.

Den absoluten Höhepunkt erlebten die Zuschauer beim Weitsprung, wo sie mit ihrem ersten Sprung für die übrige Konkurrenz sofort ganz weit vorn einen Pflock einschlug. Es stellte sich schnell heraus, dass dagegen nichts zu machen war. Marleen Schierock und Wiebke Vogel, die im Sprint schon hinterherlaufen mussten und in diesem Jahr mit Fünf-Meter-Weiten überzeugen konnten, kamen mit 4,95 m bzw. 4,75 m in die Wertung.  Die mit 5,25 m auf Rang zwei der Landesbestenliste stehende Charlotte Bomert aus Vellmar hielt mit einem Sprung von 5,20 m noch einigermaßen mit, aber Katharina entschwebte mit der neuen persönlichen Bestweite von 5,33 m auch ihrer ärgsten Widersacherin. Selbst die zwei Jahre älteren Mädchen mit Julia Ertner (5,06 m), Chiara Wetzel (4,80 m) und Vize-Hessenmeis-terin Ann Christin Höhne aus Geismar (4,79 m) hatten an diesem Tag nicht den Hauch einer Chance.

Duplizität der Ereignisse: Johanna Wagner, die zehn Jahre ältere Schwester von Katharina, sprang im Juni 1998 auf derselben Anlage 5,32 m weit und führte mit dieser Weite die Landesbestenliste der B-Schülerinnen in Hessen an. Zehn Jahre wurde dieser Stadionrekord in Korbach bei den B-Schülerinen mit dieser Weite geführt. Dann kam Katharina und verbesserte diese Bestweite um einen Zentimeter.

„Schade, dass die Saison jetzt vorüber ist“, sagte die Vielseitige E-Kader-Athletin des Hessischen Leichtathletik-Verbandes. Nach einer vierwöchigen Pause geht es dann in die Hallensaison, wo bis zum Jahresende Starts in Melsungen, Erfurt und Stadtallendorf geplant sind.

Für den einzigen Melsunger Jungen-Sieg zeichnete sich Sebastian Ludwig verantwortlich. Er war schon vor dem Rennen von sich überzeugt: „Wenn ich den Hürdenrhythmus durchhalten kann, müsste ich wieder an meine persönliche Bestzeit heranlaufen können, denn meine Form und auch die Vorbereitung dafür stimmen!“  Und tatsächlich – nachdem im ersten 60m-Hürdenlauf Daniel Malychin aus Schwalmstadt 10,41 Sekunden als Sieger vorgelegt hatte, unterbot Sebastian im zweiten Rennen mit 10,34 Sekunden diese Zeit und verfehlte seinen Hausrekord von Alsfeld nur um 0,04 Sekunden. Mit dieser starken Vorstellung sicherte sich der Obermelsunger die acht Punkte und holte den vierten Sieg aus Melsunger Sicht für die Kreisauswahlmannschaft.

Von den drei zweiten Plätzen überraschte vor allem Michael Hiob mit seiner Zeit von 3:14,28 Minuten im 1000m-Lauf.  Sieben Punkte steuerte auch Henri Alter mit seinem zweiten Platz im Speerwerfen von  38,76 m bei. Und Stefanie Klein lief hinter der Favoritin Vanessa Würtz aus Kaufungen (2:33,79 Min.)  beim 800m-Lauf der B-Schülerinnen als Zweite nach 2:35,14 Minuten über die Zielline.

Bei den anderen Schülerinnen und Schülern aus Melsungen merkte man, dass eine lange Saison zu Ende ging, denn sie rissen bei diesem viel zu spät angesetzten Termin keine Bäume mehr aus.

Foto1: Katharina steigerte sich im Weitsprung auf 5,33 m und gewann außerdem noch den Sprintwettbewerb über 75m und das Kugelstoßen der B-Schülerinnen.

Foto 2: Sebastian Ludwig konnte sich über seinen Sieg im 60m-Hürdenlauf freuen.



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Ein Kommentar zu “Katharina Wagner springt 5,33 Meter”

  1. Hermann Hohmann

    Tolle Leistung von einer 13jaehrigen….

    Herzlichen Glueckwunsch


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