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SG 09 in Weibern auf der Verliererstraße

nilla_orossWeibern/Kirchhof. Abschießen wollte der TuS Weibern die SG 09 Kirchhof. Doch nur die ersten 13 Minuten dominierte das Team von Jan Reuland und ging souverän mit 6:0 in Führung. Annemarie Ide war es schließlich vorbehalten den ersten SG-Treffer zu erzielen „Eigentlich waren wir da schon auf der Verliererstraße“, so ein enttäuschter Trainer Udo Horn. Doch sein Trio Viktoria Marquardt, Sabine Kirmse und Szilivia Szöllösi kämpfte verbissen. Schließlich in der 17. Spielminute konnte Viktoria Marquardt das 8:6 erzielen und Annemarie Ide konterte eine Minute später und verkürzte zum 8:7. Wieder ließ die Konzentration im SG-Lager nach, Kristina Startschenko verstolperte den nächsten Angriff. Weibern ließ sich fortan nicht mehr bitten und legte auf 13:8 vor.

Kurz vor dem Seitenwechsel war das Spiel bereits für Kristina Startschenko beendet. Platzwunde und Nasenbeinbruch lautete die Diagnose im Krankenhaus, während ihre Mannschaft durch weitere technische Fehler und Fehlwürfe nun endgültig auf die Verliererstraße geriet. Kirchhofs Torfrau Nilla Oross bot eine gute Leistung.

Bei Weibern überragte die hoch gewachsene Rückraumspielerin Anne-Maria Jaszczuk und Kreisläuferin Inga Etheber. Das Urgestein traf immerhin 6 Tore von der Nahwurfzone. In der Schlussphase, nach der roten Karte für Szilivia Szöllösi, brachen die Kirchhöferinnen völlig ein. Erstmals in Weibern mit dabei die 16-jährige Sandra Kühlborn, sie durfte ab der
51. Spielminute auf das Spielfeld und Bundesligaluft schnuppern. Das Eigengewächs machte ihre Sache recht gut und stand in der 58. Minute sogar am Siebenmeterpunkt. Gegen Elisabeth Herbst verwandelte Sandra Kühlborn eiskalt. 29:22.  In den verbleibenden 4 Minuten traf Weibern noch viermal, davon 3 Tore durch die Ex-Mainzlarerinnen Duketis (2) und Hess.

„Durch die deutliche Niederlage müssen wir jetzt die rote Laterne über die Weihnachtstage tragen“, so eine traurige Viktoria Marquardt. Doch im Januar stehen drei Heimspiele im Programm und Kirchhof hat noch längst nicht die Hoffnung aufgegeben. Vielleicht spielt schon gegen den SV Allensbach die rumänische Regisseurin Rocsana Negovan wieder. Ihre Meniskusoperation hat die Spielerin mit der Nummer 14 überstanden und befindet sich derzeit in Reha. In Reha befindet sich auch Carina Heidenreich, bei ihr soll das hintere Kreuzband wieder zusammenwachsen. Anna Miszczyj wird heute aus der Dr. Koch-Klinik entlassen und sie wird in dieser Saison kein Kirchhof-Trikot mehr tragen können.

Ab heute hat Trainer Udo Horn erst einmal Weihnachtsurlaub angesagt. „Gelassen sehen wir den nächsten Spielen entgegen, denn Beyeröhde und Mainzlar weisen bislang auch nur vier Pluspunkte vor, selbst Nellingen ist noch einzuholen“, zeigt sich Sabine Kirmse zuversichtlich. „Wir brauchen dringend mehr Selbstvertrauen und vielleicht kommt zwischen den Jahren ein „weiteres neues Sternchen“ nach Kirchhof. Es ist alles möglich.“



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