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Melsunger Athleten starten beim Städtevergleich in Pila

melsungen-pilaPila/Melsungen. Zwanzig Melsunger Nachwuchs-Leichtathleten mit MT-Abteilungsleiter Hans-Jörg Engler sowie den Trainern Ulf Ludwig und Alwin J. Wagner machten sich heute morgen mit dem Sportkreisvorsitzenden Ulrich Manthei (Guxhagen) als Delegationsleiter auf die Reise nach Polen, wo am Freitag, 08. Mai  der IV. internationalen Städtevergleichskampf gegen Pila stattfinden wird.  Wieder einmal heißt es: „Serdecznie witamy w Pile“ – „Herzlich willkommen in Pila“ Mit diesem sportlichen Vergleich tragen die Schülerinnen und Schüler aus Melsungen zum vierten Mal  zu den deutsch-polnischen Kulturbeziehungen bei und beweisen, dass sie es auch ohne teure Großprojekte schaffen, durch persönlichen Kontakte mit gleichaltrigen Kindern aus Polen näher und enger zusammenzurücken.
Vor einigen Wochen wurde Landrat Frank-Martin Neupärtl bei der internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin mit dem Preis „Leader des Erfolgs“ ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung wurden die besonders intensiven und konstruktiven partnerschaftlichen Kontakte zwischen dem Schwalm-Eder-Kreis und dem Landkreis Pila gewürdigt, zu denen die Melsunger Leichtathleten nicht unwesentlich mit beitrugen. Seit drei Jahren pflegt man mit diesem sportlichen Vergleich Freundschaften und führt einen intensiven, vorurteilsfreien und vertrauensvollen Fortbestand einer sportlichen Partnerschaft durch.

Die Melsunger Leichtathleten werden im Rahmen ihres Aufenthaltes Teile der polnischen Geschichte und Kultur kennenlernen und u.a. das Freilichtmuseum in Osiek an der Netze sowie das  älteste polnische Marienheiligtum in Górka Klasztorna besuchen. Geplant ist auch die Besichtigung eines Pferdegestüts in Glesno. Außerdem erhielten die Melsunger Leichtathleten eine Einladung zur Kulturveranstaltung: II. Revue der Bühnenstars ,,Karriere 2009“. Höhepunkt wird aber der Städtevergleichskampf im Rahmen der X. Spartakiade mit mehr als 1000 Kindern und Jugendlichen des Kreises Piła sein. Am Abend zuvor gibt es einen Empfang durch den dortigen Landrat Tomasz Bugajski mit einem gemeinsamen Abendessen.

Thomas Görl von der Kreisverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises betont, dass bei dieser Maßnahme besonders großer Wert auf die sprachliche Kommunikation sowohl in deutsch, als auch in polnisch gelegt wird. Der Kontakt mit der ,,lebendigen Sprache“ soll dazu beitragen, die Bereitschaft zu erhöhen, die zunächst fremde Sprache zu erlernen. Partnerschaftliche Kontakte, wie sie hier zwischen beiden Gruppen bereits im vierten Jahr gepflegt werden, lehren direkt, in einem gemeinsamen Europa zu leben und zu handeln“, so Görl. Und Hans-Jörg Engler, Abteilungsleiter der MT Leichtathleten ergänzt, dass sich dieser Vergleichskampf in den letzten Jahren als ideale Plattform bewährt hat, um die persönlichen Kontakte zu intensivieren.

Nachdem sich die Melsunger Schülerinnen beim Mehrkampftag in Korbach in Rekordform vorgestellt haben, hofft man bei den Bartenwetzern, dass die Mädchen auch diese vierte Auflage souverän gewinnen werden. Angeführt von den beiden hessischen Hallenmeisterinnen Katharina Wagner und Karolin Siebert und verstärkt durch die Speerwerferin Nora Eisenberg aus Wanfried sollte dieses Vorhaben auch gelingen.  „Wenn unsere Mädchen einige Doppelsiege verbuchen könnten, wäre es möglich in der Gesamtwertung knapp vorne zu liegen“, zeigte sich Alwin J. Wagner vor der Abfahrt optimistisch.  Der Melsunger Trainer hofft auf Siege von Katharina  (100m und Weitsprung), Karolin Siebert mit einer 1000m-Zeit um 3:20 Minuten und Nora Eisenberg im Speerwerfen. Aber auch Celine Kühnert (300 m) und  Stefanie Klein über 600 m könnten den polnischen Mädchen einen Strich durch die Rechnung machen. Auch Janina Rohde, die gegen die zum Teil drei Jahre ältere Konkurrenz im Hochsprung und Kugelstoßen antritt, könnte ebenfalls für wertvolle Punkte sorgen.

Einen schweren Stand dagegen haben die Melsunger Jungen. Obwohl sie sich in Korbach ebenfalls in einer guten Verfassung präsentierten, dürften sie gegen die gleichaltrigen Schüler aus dem Leistungszentrum in Pila keine Chance haben. Der 14jährige Bartlomiej Draszawka, der in diesem Jahr über 6.40 m im Weitsprung erzielte und auch die 100 m um die 12,0 Sekunden laufen kann, scheint ebenso ungefährdet zu sein wie die beiden Werfer Bartosz Wachowiak und Sebastian Mikolajczak.  Aber vielleicht gelingt Robin Hohmann, Tobias Stang und Michael Hiob auf der längeren Laufstrecke eine Überraschung.  Auch Robin Kästner und Martin Proksch sind in ihren Wettbewerben nicht zu unterschätzen.  Wenn auch Karl Westphal und Henri Alter einen guten Tag erwischen, könnten die hoch motivierten Melsunger für einen nicht erwarteten Punktgewinn sorgen und somit das Gesamtergebnis noch einmal spannend machen.



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