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Unfall in Melsungen, Festnahme in Kassel

Melsungen. Beamte des Polizeireviers Ost in Waldau haben in der Nacht zum heutigen Donnerstag, gegen 0.15 Uhr, einen 42-jährigen Mann in seiner Kasseler Wohnung vorläufig festgenommen. Er steht im dringenden Tatverdacht, am gestrigen Mittwochabend, gegen 22 Uhr, auf der  B 83 zwischen Morschen und Melsungen eine Unfallflucht verübt zu haben. Nach Angaben der den Unfall aufnehmenden Beamten der Polizeistation in Melsungen war aufgrund der Spurenlage an der Unfallstelle davon auszugehen, dass der Tatverdächtige die B 83 vermutlich aus Morschen kommend in Richtung Melsungen befuhr. Dabei war er ausgangs einer Rechtskurve nach links in die Schutzplanke der Gegenfahrbahn abgekommen, die auf einer Länge von 15 Metern beschädigt wurde. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend, ohne sich um die Folgen des Unfalls zu kümmern, vom Unfallort.

Jedoch lag an der Unglücksstelle das vordere Autokennzeichen des Unfallwagens, wodurch die Melsunger Polizisten die Wohnanschrift des Halters in Kassel ermitteln konnten. Bei dem Unfall entstand nach Einschätzung der unfallaufnehmenden Beamten ein Gesamtsachschaden in Höhe von 3.000 Euro.

Beamte des Polizeireviers Ost stellten dann gegen 23.30 Uhr vor der Halteranschrift den unfallbeschädigten Pkw des 42-Jährigen fest. Unter anderem fehlte an dem Auto auch das vordere amtliche Kennzeichen. Daraufhin wollten sie den Halter zu Hause zur Rede stellen. Nachdem den Beamten auf mehrfachem Klingeln, Klopfen und Rufen die Wohnungstür nicht geöffnet wurde, beauftragten sie auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft einen Schlüsseldienst mit der Öffnung. In dem Moment, als der Schlüsseldienst eintraf und die Fachleute zur Türöffnung ansetzen wollten, erschien der unter Alkoholeinfluss stehende 42-jährige Halter an der Tür. Nach seinen Angaben habe er geschlafen und das Klopfen und Klingeln angeblich nicht gehört.

Der 42-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Zu dem Tatvorwurf der Unfallflucht wollte er keine Angaben machen. Aufgrund eines derzeit noch bestehenden Fahrverbotes war der 42-Jährige auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Wegen seiner Alkoholisierung ordneten die Beamten eine Blutentnahme bei dem 42-Jährigen an, sein Pkw wurde sichergestellt.

Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle sowie des Verdachts des Fahrens eines Fahrzeuges ohne gültige Fahrerlaubnis sowie unter Alkoholeinfluss eingeleitet. (ots)



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