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Lanzenberger: Waldkindergarten wird zerredet

bernhard-lanzenbergerMelsungen. Da wird in Melsungen bereits sehr lange über ein Thema debattiert und doch reden die Beteiligten aneinander vorbei. Nachdem die CDU jüngst einen Pressebericht abgegeben hat, um nunmehr die Meinung der Eltern dazu einzuholen, gingen im städtischen Sozialausschuss mit den Vertretern der SPD die Emotionen durch. Man habe doch von Seiten der Verwaltung alles getan, die Kindergärten befragt und schließlich festgestellt, dass die Einrichtungen keinen Waldkindergarten  wollen. Darüber hinaus sei ein Waldkindergarten nur dann existent, wenn die Kinder sich täglich und ausschließlich im Wald aufhielten. Im Übrigen würden ja in Melsungen von den Einrichtungen auch Waldtage angeboten, an denen die Gruppen dann auch draußen seien. Die CDU-Fraktion im Melsunger Stadtparlament stellt dazu fest, dass es allem voran keinen geschützten Begriff „Waldkindergarten“ gibt. Insoweit sind es keinesfalls nur zwei Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis, die eine solche Einrichtunug haben, sondern allein im Altkreis Melsungen neben dem reinen Wald-KiGa in Körle eben auch einen in der Gemeinde Malsfeld und einen in der Gemeinde Guxhagen.

Ein wesentliches Merkmal bei all diesen Einrichtungen ist es, dass die Eltern entscheiden können, ob und teilweise auch wie lange ihre Kinder die Waldeinrichtung nutzen sollen. Und genau das ist für die CDU eben der entscheidende Unterschied, schreibt Fraktionsvorsitzender Bernhard Lanzenberger in einer Stellungnahme. Man könne doch ein solches Thema nicht davon abhängig machen, ob kürzlich zufällig Eltern nach einer solchen Einrichtung gefragt haben, sondern müsse aktiv auf die Eltern zugehen. Der Erfolg von Waldkindergärten sei doch schließlich unwidersprochen und auch in den genannten Nachbargemeinden abfragbar.

Ob es nun ein reines Konzept mit ganzjährigem Waldaufenthalt oder eine wochenweise Einwahlmöglichkeit gibt, ist für die Christdemokraten zunächst nebensächlich. Wichtig sei vor allem, dass hier der Elternwille berücksichtigt werde. Dafür müsse dieser jedoch erkennbar werden, so Lanzenberger, deswegen bittet die CDU auf diesem Weg um Rückmeldungen von interessierten Eltern, sonst bestehe die Gefahr, dass das Thema beerdigt werde. Rückmeldungen sind erwünscht an den Fraktionsvorsitzenden Bernhard Lanzenberger, Telefon (05661) 927822 oder per Mail an lanzenberger@cdunet.de. (red)




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