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Zwei wichtige Heimspiele für die HSG

Erste Mannschaft gegen VTV Mundenheim, zweite gegen Guxhagen/Körle

Gensungen. Am Wochenende finden in der Kreissporthalle Gensungen zwei wichtige Partien statt, denn beide Mannschaften der HSG sind Spitzenreiter in ihren Ligen und beide Mannschaften benötigen einen Sieg, um die Tabellenführung zu verteidigen. Die Erste hat am vergangenen Wochenende ihr Auswärtsspiel in Zweibrücken gewonnen und behauptete so weiterhin den ersten Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest. Aber auch die Verfolgerteams aus Hochdorf und Groß-Umstadt gaben sich keine Blöße und gewannen beide ihre Partien. So bleibt es dabei, dass die HSG weiterhin gewinnen muss, um die Aufstiegschance zu wahren.

Dabei muss aber Coach Dragos Negovan auf einen Spieler verzichten, denn mit Julius Kranz fehlt eine wichtige Säule in der HSG-Abwehr. Der 19-Jährige verletzte sich in Zweibrücken am Sprunggelenk (Diagnose lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) und droht länger auszufallen. Dass die Verletzung ein herber Rückschlag für die HSG ist, machte sich bereits im letzten Spiel bemerkbar, als die Gensunger eine sichere Führung noch fast verspielten. Nun müssen die Spieler, im wahrsten Sinne des Wortes, noch enger zusammenrücken, um den Ausfall zu kompensieren.

Das Spiel ist aber nicht nur für die HSG besonders wichtig, sondern auch für den Gegner die VTV Mundenheim, den die HSG an dieser Stelle herzlich Willkommen heißt. Die VTV Mundenheim hat am vergangenen Wochenende einen ganz großen  Schritt Richtung Dritte Liga getan, indem sie den HSV Bad Blankenburg vor eigener Kulisse recht deutlich mit 37:29 bezwangen. Dieser Sieg war enormer Bedeutung, denn in den sechs Spielen davor holten die Pfälzer nur eine mageren Punkt und waren im Begriff den rettenden zehnten Tabellenplatz zu verlieren.

Aber mit dem Sieg wurde der direkte Gegner Blankenburg auf Distanz gehalten und so auch der direkte Vergleich gegen die Thüringer gewonnen. Dieser kann am Ende ein entscheidender Vorteil für die Muth Schützlinge sein, denn Mundenheim und Bad Blankenburg haben ein vergleichbares Restprogramm. In der anstehenden Partie sind die Mundenheimer aber klarer Außenseiter. Dies wird aber nicht nur anhand der Tabellensituation deutlich, sondern vor allem an der Auswärtsbilanz. Die VTV Mundenheim hat in ihren 13 Auswärtsspielen erst drei Siege einfahren können, wobei der letzte vom 16.Spieltag datiert. Jetzt ist aber für Mundenheim jedes Spiel, ähnlich der HSG, ein Endspiel, daher werden die Gäste hochmotiviert sein. Besonderes Augenmerk gilt den beiden Youngstern Daniel Lanninger und Sebastian Winkelmann, die die besten Schützen ihres Teams sind.

Wenn aber die HSG Gensungen/Felsberg ihre gewohnte Heimstärke ausspielen kann, sollte der 13. Sieg in Serie eingefahren werden. Die heutige Partie darf aber nicht auf die leichte Schulter genommen werden, auch wenn Mundenheim der vermeintlich leichteste Gegner im Restprogramm der HSG ist. Die Spieler müssen 60 Minuten volle Leistung bringen, ansonsten kann der Außenseiter für eine Überraschung sorgen, wie beinahe im letzten Spiel gegen Saarpfalz geschehen.

Auf rege Zuschauerbeteiligung hofft auch die Zweite Mannschaft der HSG Gensungen/Felsberg. Diese bestreitet das Vorspiel (17Uhr) gegen die HSG Guxhagen/Körle. Die Schützlinge des Trainergespanns Umbach/Krug führen ebenfalls die Tabelle ihre Liga an und werden ebenfalls von zwei Teams gejagt. Jäger Nummer eins mit einem Punkt Rückstand ist der VfL Wanfried, der wahrscheinlich seine letzten drei Spiele gewinnen wird. Das zweite Team ist die HSG Guxhagen/Körle mit drei Punkten Rückstand. Aufgrund dieser Situation ist ein Sieg der Zweiten Pflicht, um den Aufstieg in die Landesliga zu wahren. Die Erfolgsserie der Zweiten hält nun mittlerweile 16 Spiele an und soll bis zum Saisonende Bestand haben. Dies werden aber die Gäste aus Körle versuchen zu verhindern und sich so für die Hinspielniederlage (33:29) zu rehabilitieren.

Die Mannschaft von Olaf Zimmermann hat eine starke Abwehr, aus der heraus sie immer wieder in den Gegenstoß kommen und so, gerade über die Außen, leichte Tore erzielen. Aber auch der Rückraum mit Ingo Bachmann ist sehr wurfgewaltig und am Kreis bilden die Spieler Lumm/Paar ein gutes Duo. Im letzten Spiel gegen den VfL Wanfried zeigten die Körler eine Halbzeit lang eine sehr gute Partie und sahen kurz nach der Halbzeit wie der sichere Sieger aus. Doch die eigenen Nerven machten ihnen einen Strich durch die Rechnung und so wurde das Spiel am Ende noch verloren. So müssen die Körler alle ihre Spiele gewinnen und auf einen Ausrutscher der HSG hoffen. Aus eigener Kraft können sie den Aufstieg nicht mehr verwirklichen.

Die HSG hofft in diesem Spiel auf die Rückkehr ihres Kreisläufers Alexander „Bully“ Herbig. Obwohl Arne Heyne ihn zuletzt sehr gut vertreten hat, ist er als Alterntive sehr gefragt, da Arne Heyne als Abwehrchef jede Menge zu tun hat. Große Hoffnungen ruhen auch auf dem Rückraum, der mit Gisbrecht, Heerdt und Kusiek den wohl stärksten der Liga bildet. Insgesamt kann man ein enges und spannendes Spiel erwarten. (Kai Adam)



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