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IHK-Präsident zieht Zwischenbilanz zur Kreditmediation

Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Kassel

Kassel. Kreditklemme vermeiden, Kreditkonsens gestalten: Seit März hilft Kreditmediator Hans-Joachim Metternich mit Unterstützung der regionalen Industrie- und Handelskammern im Auftrag der Bundesregierung Unternehmen weiter, auch in schwierigen Fällen Investitions- und Betriebsmittelkredite zu erhalten. Eine Zwischenbilanz der Mediationsverfahren stellte Präsident Dr. Martin Viessmann am gestrigen Dienstag in der Vollversammlung der IHK Kassel vor. Seit dem 1. April sind rund 200 Anträge beim Kreditmediator in Frankfurt eingegangen, woraus bislang 25 Mediationsfälle resultierten, berichtete Dr. Viessmann. Im Bereich der IHK Kassel sind bislang keine Mediationsverfahren im Zusammenhang mit einer Kreditvergabe eingeleitet worden. „Der Zeitraum ist sicherlich noch zu kurz, um daraus wirklich belastbare Schlüsse zu ziehen“, sagte der IHK-Präsident.

Es deute sich aber durchaus an, dass die Schaffung dieses finanzwirtschaftlichen Instrumentes selbst mit dazu beitrage, dass in schwierigeren Fällen Möglichkeiten der Kreditvergabe auch mit Unterstützung von Bürgschaften und Fördermitteln stärker ausgenutzt würden. Die Aufgabe Metternichs ist es, mithilfe der Industrie- und Handelskammer und weiteren Partnern neutral zwischen kreditsuchenden Unternehmen und Kreditinstituten zu vermitteln.

Zudem beschäftigten sich Wirtschaftsparlament und Präsidium mit dem Thema Berufsorientierung. Das Präsidium sprach sich für ein Pilotprojekt zur Berufsorientierung für Schulabgänger ab 2011 aus, zunächst für die Stadt und den Landkreis Kassel. Das Pilotprojekt würde in Kooperation mit dem Schulamt Kassel, einer überbetrieblichen Berufsbildungsstätte und entsprechenden Kooperationsschulen gestemmt werden. 50.000 Euro möchte das IHK-Präsidium für die Kofinanzierung bereitstellen. „Das damit angeregte Projekt stellt auf die drastischen Veränderungen auf dem Ausbildungsmarkt ab sowie die große Herausforderung, auch künftig noch in ausreichender Zahl qualifizierte Schulabgänger für das duale Ausbildungssystem zu gewinnen“, sagte Dr. Viessmann. Es soll Schüler ab der 8. Klasse frühzeitig mit der Aufgabe Berufswahl vertraut machen und bietet die Chance, mindestens drei duale Berufsfelder hautnah kennenzulernen.

In einem Gastvortrag referierte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke über das Regierungspräsidium als Partner der regionalen Wirtschaft. Unter anderem hielt er ein Plädoyer für die Weiterbildung und versprach, für die Anliegen der Wirtschaft ein offenes Ohr zu haben. „Sowohl im ehrenamtlichen Engagement wie auch in der operativen Arbeit des Hauptamtes gibt es eine Vielzahl von Schnittstellen zwischen RP und IHK“, ergänzte Dr. Viessmann und nannte als Beispiele die Verkehrsinfrastrukturpolitik und die Raumplanung.

Mehr Informationen zum Parlament der Wirtschaft, der Vollversammlung, im Internet unter www.ihk-kassel.de im Bereich „Wir über uns“ in der Rubrik „Die Vollversammlung und die Regionalausschüsse“. (red)



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