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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Landkreis versagt bei seinen Hausaufgaben

Schülerbeförderung für Kinder aus sozialschwachen Familien

Schwalm-Eder. Mit Verwunderung hat der FDP-Kreisverband Schwalm-Eder die Diskussion über die Schülerbeförderung für Kinder aus sozialschwachen Familien zur Kenntnis genommen. Fakt ist, dass für die Schülerbeförderung auch im Bereich weitergehender Schulen der Schwalm-Eder-Kreis zuständig ist. Dieser muss dafür die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Die Aussagen des Ersten Kreisbeigeordneten Winfried Becker, dass diese freiwillige Leistung vonseiten des Regierungspräsidiums nicht genehmigt würde, lenkt lediglich vom Versagen der SPD/FWG-Koalition ab, so der FDP-Kreisvorsitzende Nils Weigand. Die FDP Schwalm-Eder und auch Kultusministerin Dorothea Henzler unterstützen den Besuch weitergehender Schulen, allerdings ist das Hessische Kultusministerium für diese Ausgabe nicht zuständig.

Die Koalition aus SPD und FWG hat sich in den Haushaltsberatungen der letzten Jahre geweigert, sinnvolle und notwendige Sparmaßnahmen in die Wege zu leiten. Seit Jahren wird vonseiten der FDP angeregt, die Kreiserholungsbetriebe in Sylt und Berchtesgaden sozialverträglich zu veräußern. Dieser Erlös würde zu positiven Einspareffekten im Haushalt führen. Außerdem könne die jährliche E-ON-Dividende in Höhe von zirka 1,3 bis 1,5 Millionen Euro in den Haushalt eingestellt werden. Mit diesen Maßnahmen wären die Kosten für die Schülerbeförderung leicht zu schultern. Damit wäre sozialschwachen Familien weit mehr geholfen als mit dem Erholungsangebot auf Sylt, so Nils Weigand weiter. Außerdem könnte die Erhöhung der Kreisumlage vermieden werden, um die stark strapazierten Gemeinden zu entlasten. Diese dürfen nicht unter der  Verweigerungshaltung des Landkreises leiden.



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Ein Kommentar zu “Landkreis versagt bei seinen Hausaufgaben”

  1. Bürger

    Gut gebrüllt Löwe!
    Aber auch teilweise auf dem falschen Fuss.

    Die kreiseigenen Erholungsheime kommen mitnichten vor allen Dingen sozialschwachen Familien zu Gute.

    Da finden schon mal Tagungen der Feuerwehrchefs des Kreises statt und in erster Linie trifft man dort mehr oder weniger gutverdienende Rentner, Pensionäre an.
    Dabei sind ach viele Wiederholer.

    Dem ursprünglichen Sinn und Zweck dienen sie nur noch eingeschränk.

    Wo wir gerade beim Sparen sind:

    Da könnte man doch seitens der Kreistagsmitglieder z. B. die Erhöhung der Aufwandsentschädigung der Kreistagsmitglieuder auf das Vierfache zurücknehmen und somit ca 200 000 € pro Jahr sparen.


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