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Nordhessenrallye: Team Mohr mit Ergebnis zufrieden

Edermünde. Wegen fehlender Teilnehmer in der Klasse bis 1400 ccm hatte man Mirco und Sascha Mohr aus Besse auf der Nordhessenrallye mit ihrem Polo 6N einmal mehr in die nächst höhere Klasse gestuft. So mussten Sie sich am Samstag mit den Fahrzeugen bis 1600 ccm messen, taten dies aber trotz des weiterhin verbauten Seriengetriebes und eines Drehers souverän und landeten am Ende auf dem dritten Platz in ihrer Klasse.

„Die Wertungsprüfungen (WP) haben sich immer gesteigert“, blickte Mirco Mohr am Sonntagabend auf die Veranstaltung zurück. „Waren WP 1 und 4 noch sehr schnell und ohne engere Kurven, ging es auf WP 2 und 5  schon mehr zur Sache – leider recht kurz mit einer Länge von nicht einmal vier Kilometern. Aber dafür entschädigten WP 3 und 6 mit 9,2 Kilometern und Schotteranteil.“ Die längste WP startete bei Gudensberg, führte um den Odenberg, am Scharfenstein vorbei durch die Wirtschaftswege in Richtung Dissen, runter nach Besse, um den Gehrenhof, weiter durch die Wirtschaftswege Richtung Gudensberger Straße und hoch auf die Gudensberger Höhe. Mirco Mohr: „Die Prüfung hatte es richtig in sich, da war alles drin, was das Rallyefahrerherz begehrt.“

Begonnen hatte die erste Wertungsprüfung für Mirco und Sascha Mohr mit fast einstündiger Verzögerung. Nachdem sich kurz hintereinander zwei Autos überschlagen hatten, wurde die Prüfung neutralisiert, also abgebrochen. „Wir sind dann weiter zur WP zwei gefahren. Dort ging es für uns erst richtig los und wir konnten eine erste gute Zeit fahren“, blickt Mirco Mohr zurück.

Dann kam zum ersten mal die „Königsprüfung“ in Gudensberg. „Im inzwischen sehr losen Schotter haben wir es erst etwas vorsichtig angehen lassen“, so Mohr. „Wieder zurück auf Asphalt konnten wir unseren Heimvorteil gut ausnutzen und waren recht schnell unterwegs.“ Beim Anbremsen auf die Gudensberger Straße dann das Missgeschick: „Wir sind auf die Bankette gekommen und haben uns gedreht. Das hat uns gut acht Sekunden gekostet“, erklärt Mirco Mohr.

Und noch ein Problem gab es: „Nach dem Regrouping am Lohfeldener Rüssel ließen sich die Gänge immer schwerer einlegen, weil die Kupplung nicht mehr richtig getrennt hat.“ Jeder Gangwechsel sei Schwerstarbeit gewesen. Auf WP 6 habe sich der erste Gang so gut wie gar nicht mehr einlegen lassen. „Wir mussten alle engen Abzweige schließlich im zweiten Gang fahren, konnten aber zeitlich ohne Dreher dennoch einen draufsetzen.“

Die Auswertung zeigte am Ende einen dritten Platz in ihrer Klasse, den zehnten Platz in der Gruppe und den 25. Platz im Gesamtergebnis. Das Ziel, anzukommen und größer motorisierte Fahrzeuge hinter sich zu lassen, hatten die beiden also erreicht. Nun freuen sie sich schon auf das nächste Jahr mit der „super Prüfung Gudensberg“.  (red)



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