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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Großeinsatz nach Giftunfall im Industriegebiet

Homberg. Aufgrund eines Arbeitsunfalles im Homberger Industriegebiet bei der Firma Cargo-Trans (CTL), Ludwig-Erhard-Straße 15, waren aus einem 200 Liter Fass giftige Flüssigkeit, etwa 30 Liter, ausgelaufen. Es handelt sich um Thiophenol (Phenylmercaptan), runf fünf Quadratmeter Fläche wurden benetzt/kontaminiert. Das beschädigte Fass wurde inzwischen durch die Fachdienste der Feuerwehren in einem anderen Überfass gesichert; Gefahren für das Grund- und Abwasser liegen nicht vor.

Nach Eingang der Unfallmeldung und Verifizierung der Gefahren aufgrund der ausgetretenen Flüssigkeiten wurden durch die Leitstelle der Feuerwehr in Homberg Einheiten aus den benachbarten Kreisen an gefordert. Durch die Polizei wurde alle verfügbaren freien Funkwagen und Einheiten des Polizeipräsidium Nordhessen entsandt um das gefährdete und kontaminierte Gebiet abzusperren und die Rettungswege zur An- und Abfahrt (Teilevakuierung des Industriegebietes) zu kanalisieren und die Bevölkerung in gefährdeten Gebieten durch Lautsprecherdurchsagen zu warnen bzw. direkt anzusprechen.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden bislang sechs Personen stationär in Krankenhäuser aufgenommen, darunter vier Arbeiter der Firma CTL. (Jeweils Atemwegsreitzungen)

An der Stadthalle, Verletztensammelstelle, sind mehrere Kontaminationseinrichtungen eingerichtet. Diese werden von etwa 120 Kräften des Rettungsdiensts und zehn Notärzten unter Leitung eines leitenden Notarztes betreut.

Die Anzahl der zu kontaminirenden Personen wird derzeit auf 150 geschätzt. Diese bekommen, nachdem sie alle Bekleidungsstücke abgegeben haben durch die Rettungsdienste einen neuen Trainingsanzug und begeben sich dann weiter in die Stadthalle, um dort zu duschen.

Von der Firma Merck, TUIS Beratung, ist ein Fachberater an der Einsatzstelle.

Alle Personen, die die Kontrollen und die Dekontamination durchlaufen haben und von Ärzten beraten wurden bekommen ein jeweils ausgefülltes Merkblatt und werden sich daraufhin bei ihren Hausärzten zur weiteren Beobachtung melden müssen.

Über die Anzahl der im Umfeld der Firma CTL weiter evakuierten Betriebe und deren Personananzahl liegen noch keine belastbaren Zahlen vor. Derzeit können auch noch keine Fahrzeuge dieses Gebiet verlassen, ehe weitere umfangreiche Messungen durchgeführt wurden.

Neben der Stadthalle Homberg (Verletztensammelstelle mit Dekontamination) steht nach Eintreffen weiterer Dekontaminationseinheiten aus Hessen, auch die Großsporthalle in Homberg zur Verfügung. (ots)



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