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Bundeskanzlerin lud zum Tollitätenempfang ein

Borken/Berlin. Der Borkener Carneval Club 1961 e.V. hatte am vergangenen Dienstag, 22. Februar, die Ehre, das Land Hessen beim Empfang der närrischen Tollitäten im Bundeskanzleramt in Berlin zu vertreten. Nicht zuletzt auf Vorschlag des Präsidenten des Karneval Verband Kurhessen (KVK), Martin Wehner. Schließlich beging der BCC in der Kampagne 2010/2011 seinen 50. Geburtstag. Per PKW machte sich die Delegation auf den Weg in die Hauptstadt. Die Borkener Abordnung bildete das Stadtprinzenpaar Prinzessin Stefanie I.  und Prinz Jörg II. aus dem Hause Fuchs, der Präsident des BCC Ulrich Scholl und die Vizepräsidentin Maria Frank.

Den Auftakt in Berlin machte ein Empfang in der hessischen Landesvertretung. Hessens in Berlin. In Vertretung von Staatsminister Michael Boddenberg, wurde die nordhessische Delegation von Pressesprecher Dr. Martin Klonowski und dem Referatsleiter für zentrale Dienste, Dr. Erik Voigt begrüßt und über deren Aufgabenbereich der Landesvertretung informiert. Direkt im Anschluss stand ein Fototermin am Brandenburger Tor auf dem Zeitplan. Der Hessische Rundfunk nutzte die Gelegenheit für Fernsehaufnahmen mit dem Borkener Prinzenpaar und der Stadtgarde der Großenritter Carneval-Gemeinschaft (GCG).

Stellprobe im Kanzleramt
Im Kanzleramt angekommen, wartete auf die närrische Abordnung ein kleiner Imbiss in der Kanzlergalerie. Dazu gehörten Gruppenfotos der einzelnen Delegationen im Pressebereich. Michael Worbs, Büroleiter der Bundeskanzlerin und Volker Wagner, Präsident des Bund Deutscher Karneval (BDK), ließen im Anschluss die Karnevalisten auf der Südtreppe zu einer Stellprobe aufmarschieren. Dann kam endlich Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ganz in schwarz, nicht gerade groß, aber größer als der Präsident des Bund Deutscher Karneval Volker Wagner.

„Der karnevalistische Besuch ist schon Tradition und aus dem Bundeskanzleramt nicht mehr wegzudenken“, sagte die Kanzlerin. Sie bezeichnete den Karneval in Deutschland als eine echte Größe im Staat. Daran komme man nicht vorbei. Lob zollte sie den Narren für ihre alljährlichen, aufwändigen Vorbereitungen. Sie sprach auch über die Ambivalenz, die die Politiker für die Narretei empfinden. „Wird man nicht erwähnt, ist es nicht recht, wird man erwähnt, kann es sein, dass das auch nicht recht ist. Die Narren hätten damit die jeweilige Gefühlslage der Politiker in der Hand.“

Ordensverleihung
Musikuntermalung des Musik-Korps der Bundeswehr begleitete die Vorstellung der einzelnen Abordnungen und ein erster Orden wurde der Kanzlerin überreicht. Um sich den Solotanz des Coburger Tanzmariechens anzuschauen, stellte sich die Bundeskanzlerin genau zwischen Prinzessin Stefanie I. und Prinz Jörg II. vom Borkener Carneval Club. Das Prinzenpaar des BCC  überreichte der Kanzlerin den Kampagneorden und erläuterte das 50-jährige Bestehen der Olmesnarren. Prinzessin Stefanie I. erhielt im Gegenzug einen Blumenstrauß.

Zum Schluss der Veranstaltung tanzten 30 Mädchen der Großenritter Carneval-Gemeinschaft ihren perfekten Marschtanz, mit dem sie im vergangenen Jahr Deutsche Meister geworden sind. Extra für die verhältnismäßig kleine Tanzfläche und den unregelmäßigen Steinfußboden hatten die Trainerinnen die Choreographie umgeschrieben.

Ein Rundgang durch das Kanzleramt hätte den Besuch abschließen können. Doch die hessische Delegation hatte schon einen Tisch auf der Dachterrasse in der Kuppel auf dem Reichstag, im „Cafe Käfer“, bestellt.

Zu Recht ist man beim Borkener Carneval Club sehr stolz darüber, Hessen in Berlin würdig repräsentiert zu haben.sb.



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