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Qualitätsoffensive für den Fulda-Radweg

Melsungen. Mehr als 40 Bürgermeister und Fachleute aus den Bereichen Radverkehr, Regionalentwicklung und Tourismus informierten sich am heutigen Donnerstag, 30. Juni, in Melsungen über die Qualitätsoffensive für den Fulda-Radweg. Koordiniert vom Regionalmanagement Nordhessen arbeiten die Anrainer-Kommunen und -regionen derzeit daran, den Fulda-Radweg zu einem der beliebtesten Radwege in Deutschland zu machen. „Diese Offensive ist beispielhaft für die vielfältigen Kooperationen, die derzeit im nordhessischen Tourismus unter dem Dach des Regionalmanagements entstehen,“ so Holger Schach, Geschäftsführer der Regionalmanagement Nordhessen GmbH.

In den vergangenen Monaten sind bereits vielerorts zwischen Rhön und Hann-Münden Schwachstellen im Wegebau und der Beschilderung sowie Gefahrenstellen beseitigt worden. Weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung. Ziel ist die Auszeichnung des Weges mit vier Sternen nach den Kriterien des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) noch in diesem Herbst.  In einem zweiten Schritt sollen nun Hinweistafeln zu Sehenswürdigkeiten und Gastgebern sowie Rastplätze entlang des Weges installiert werden. Diese Maßnahmen sollen aus Mitteln der Europäischen Union für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert werden. Für die Radsaison 2012 ist zudem eine Marketingoffensive in Vorbereitung, um bundesweit Radtouristen auf den Fulda-Radweg aufmerksam zu machen.

Die Bedeutung von Qualitätsradwegen für Radtourismus erläuterte Dr. Gerhard Richter vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, der dem Weg und damit der Region ein hohes Wertschöpfungspotential bescheinigte. Laut ADFC-Radreiseanalyse 2008 benutzten 43,1 Prozent  (20,86 Millionen) der deutschen Urlauber das Fahrrad als Urlaubsaktivität. Bundesweit werden im Radtourismus geschätzte neun Milliarden Euro Umsatz jährlich erzielt. Der Anteil des Radtourismus an der gesamttouristischen Wertschöpfung beträgt rund zehn Prozent. (red)

 



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