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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Gemeinsame Übungsveranstaltung von Feuerwehr und Rettungshundestaffel

Melsungen. Am Freitag, 25. November, fand eine gemeinsame Übungsveranstaltung der Freiwilligen Feuerwehren Günsterode und Kehrenbach sowie der Rettungshudestaffel Nordhessen statt. Hierbei wurde die Arbeit der Rettungshundestaffel vorgestellt, die mögliche Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und Rettungshundestaffel angesprochen und erklärt, welche Aufgaben während der Alarmierungsphase der Rettungshundestaffel (die zirka 1 bis 1 1/2 Stunden dauern kann) von der Feuerwehr bereits erledigt werden können.

Die DRV Rettungshundestaffel Nordhessen e.V. ist seit 25 Jahren eine rein ehrenamtlich tätige Rettungshundestaffel, die es sich zum Ziel gesetzt hat, mit Hilfe ausgebildeter Hunde vermisste Menschen zu finden. Die Hundestaffel ist in einem Umkreis von 80 Kilometern um Kassel im Einsatz, wird bei Bedarf aber auch länderübergreifend angefordert. Im Jahr hat die Hundestaffel zehn bis 15 Einsätze, in denen zum größten Teil desorientierte Menschen und Kinder in Waldgebieten gesucht werden. Da die DRV Rettungshundestaffel in Nordhessen den einzigen geprüften Rettungshund für Trümmereinsätze für das In- und Ausland hat, kommen auch noch etwaige Auslandseinsätze, wie  zum Beispiel bei Erdbeben in Haiti, Taiwan und der Türkei hinzu.

In dem Bereich der Flächensuche müssen die Hundeteams eine Fläche von 50.000 oder 100.000 Quadratmeter in einer Zeit von nur 30 beziehungsweise 60 Minuten absuchen und dort bis zu drei vermisste Personen finden und diese bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgen.

Die Rettungshundestaffel Nordhessen besteht derzeit aus sieben geprüften Rettungshundeteams für den Bereich Flächensuche, einem geprüften Rettungshundeteam für den Bereich Trümmersuche sowie sechs Rettungshundeteams in Ausbildung.

Die Einsätze der Rettungshundestaffel sind ehrenamtlich, die Mitglieder bekommen keinerlei Kosten erstattet. Die Kosten der Ausbildung (Dauer zirka drei Jahre), Fahrten zu Einsatz- /Trainingsorten im privaten Pkw, Einsatzbekleidung und die Kosten für Lehrgänge tragen die Mitglieder selbst. Auch bei einem Realeinsatz  bekommen die Mitglieder keinerlei Kosten erstattet.(red)

 

 


 



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