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335 Teilnehmer beim Volkswandertag von Stolzenbach

Borken-Stolzenbach. Kräftig hatte es in der Nacht zum 1. Mai noch geregnet und in der Ferne gedonnert und geblitzt. Doch zum Start des 37. Volkswandertages in Stolzenbach kam mehr und mehr die Sonne durch. Es sollte ein guter, warmer Sommertag werden. Die Stolzenbächer Frauen und Männer waren schon längst auf den Beinen, bevor die ersten Wanderfreunde zum Start des Volkswandertages im Borkener Stadtteil eintrafen. Schließlich musste alles vorbereitet sein, denn man wollte bekanntlich erneut ein guter Gastgeber sein. Und außerdem erwartete man den 24000. Wanderer.

Frisch und klar
Unter den Wanderfreunden war auch die Burschen- und Mädchenschaft aus Dillich, die mit ihrem bunt geschmückten, mit Bier und Musik beladenen Handkarren auf ihre örtliche Dorfkirmes aufmerksam machten. Frisch und klar, mit toller Fernsicht war die Luft, als die Wanderer Stolzenbach in Richtung Eulennest verließen. Stahlblau zeigte sich der Himmel und in knallgelben Farben leuchteten die Rapsfelder und die Löwenzahnwiesen. Zwischendurch hörte man die Rufe des Kuckucks und kleine Mädchen pflückten Blumensträuße am Wegesrand. Herrlich war der Blick auf den Borkener See. Fast wie ein gerahmtes Bild.

Geschnuddelt und gelacht
Schweißtropfen standen auf der Stirn, als die Vogelhütte im Stadtwald erreicht war. Am Waldteich hatte der Stolzenbächer Feuerwehrverein seine Kontroll- und Verpflegungsstation aufgebaut. Da schmeckte das Schmalzenbrot mit Gurke in der warmen Maisonne gleich doppelt so gut. Und das kühle Bier passte dazu. Wer bei der Wanderung bisher nicht genug geschnuddelt und gelacht hatte, der fand am Waldteich in geselliger Runde genug Zeit dazu. Über Marienrode und am Weinkopf vorbei führte der gut markierte Wanderweg zurück nach Stolzenbach. Zwischendurch wurde der Blick in die Schwalmaue genossen oder das Pferd der vorbei ziehenden Reiter gestreichelt. Am Dorfplatz mussten Martin Richter, Gerhard Beck und Co. zusätzliche Tische und Bänke aufstellen, denn die Zahl der Besucher war recht groß. 335 Wanderer fanden den Weg nach Stolzenbach und schraubten so die Gesamtteilnehmerzahl auf stolze 24.136 Menschen empor.

Siegerehrung
Bevor die Siegerehrung der stärksten Gruppe erfolgte, wurden Leib und Seele mit gezapftem, gebrutzeltem und selbst gebackenem gestärkt und verwöhnt. Nach bewährter Tradition rief Martin Richter, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, mit der Dorfschelle gegen 13 Uhr zur Siegerehrung. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Walter Klippert führte er die Ehrungen und Auszeichnungen des 37. Volkswandertages mit Pokalen und Ehrenpreisen durch.

  „Die Sonne hat uns als Ausrichter belohnt. Mit Besuch und Teilnahme sind wir sehr zufrieden. Wir hoffen, dass es allen Wanderfreunden in Stolzenbach Spaß gemacht hat“, betonte Martin Richter. Ortsvorsteher Walter Klippert lobte das Engagement des Dorfes und stellte der heimischen Landschaft ein reizvolles Zeugnis aus. Als 24000. Teilnehmer erhielt Hartmut Wiegand aus Dillich neben einem Borken-Bildband mit Widmung, einen Pokal und eine Eule als Plüschtier in Anspielung auf das Eulennest von Stolzenbach. Stärkste Gruppe mit 84 Teilnehmern war die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenhausen. Auf Platz 2 folgte die Vereinsgemeinschaft Dillich mit 63 Teilnehmern. Den 3. Platz mit 26 Wanderern sicherte sich der Tuspo Borken.  (sb)



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