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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Plötzlicher Herztod – Frühdefibrillator kann helfen

Neuental. Beim Fußballspiel, während des Einkaufs, über 250.000-mal pro Jahr trifft es Menschen in Deutschland. Der plötzliche Herztod. Es kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Erleidet man einen plötzlichen Herzstillstand, erkennt man dieses daran das der Betroffene plötzlich umfällt und keine Lebenszeichen wie Atmung und Bewusstsein festzustellen sind. Jetzt ist jede Minute gefragt. Denn bei einem plötzlichen Herztod entwickelt das Herz ein sogenanntes „Kammerflimmern“, das Herz pumpt nicht mehr, es bleibt stehen und es „flimmert“ nur noch. Das Kammerflimmern kann man nur mit einer Art Elektroschock, durch einen sogenannten Frühdefibrillator (AED) behandeln, diese Behandlung muss innerhalb der ersten vier Minuten nach Auftreten des Kammerflimmern beginnen. Der Rettungsdienst, der solch einen AED mitführt, braucht jedoch in der Regel 10 bis 15 Minuten bis zum Notfallort.

Wird innerhalb der ersten Minuten ein AED eingesetzt liegen die Überlebenschancen bei über 60 Prozent, ohne diesen Einsatz bei unter zehn Prozent, so eine US-Amerikanische Wissenschaftliche Studie.

Aus diesem Grund werden seit einigen Jahren an vielen öffentlichen Orten und in Firmen AED Geräte installiert und für jedermann bereitgehalten. Standorte sind an einem grünen Schild mit weißem Herz und Blitzsymbol zu erkennen.

„Jeder kann, soll und darf einen AED benutzen“, so Mike Gottstein, Geschäftsführer des Nordhessischen Notfallmanagementunternehmen E.M.S menoTrain.

Eine Fehlbedienung  oder gar Schädigung von Menschen ist zu 99 Prozent  ausgeschlossen, denn das Gerät erklärt ihnen anhand von Spracheinweisungen und Piktogrammen die Bedienung.

„Das Gerät muss bei Verdacht auf einen plötzlichen Herzstillstand, also wenn keine Atmung mehr vorhanden ist und der Betroffene nicht mehr ansprechbar ist, nur eingeschaltet werden und auf die Anweisungen gehört werden, Sie werden durch die Bedienung und den Einsatz geleitet“, so Gottstein weiter.

Seit Anfang des Jahres vertreibt E.M.S menoTrain den ersten und einzigen AED mit Videodisplay, den Defibtech VIEW. Zusätzlich zu der Audioanweisung erhält der Anwender eine Videoanleitung und die Angst vor der Benutzung wird um ein vielfaches mehr genommen.

E.M.S menoTrain bietet neben dem Vertrieb von Frühdefibrillatoren, individuelle Aus- und Fortbildungskonzepte im Bereich Erste Hilfe und Notfallmedizin Europaweit an. (red)



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