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MT vor Auswärtsspiel: Platzt in Lemgo der Knoten?

Lemgo/Melsungen. Das Auftaktprogramm der neuen Saison hat es aus Sicht der MT Melsungen wahrlich in sich: Nach dem Auswärtseinsatz in Großwallstadt und dem Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen bekommen es die Nordhessen nun erneut mit einem der arrivierten Teams des Handball-Oberhauses zu tun: Am Mittwoch sieht der Spielplan der DKB Handball Bundesliga für die Nordhessen den Auftritt in Ostwestfalen vor. Dort wartet der TBV Lemgo. Anwurf am 5. September in der Lipperlandhalle ist um 20.15 Uhr.

Einen Zähler konnte das Roth-Team ja bereits in Großwallstadt ergattern. Zuletzt gegen die starken Rhein-Neckar Löwen reichte es indes nicht. Mit 23:26 hatten Vuckovic & Co. das Nachsehen. Nun führt am Mittwoch die Reise zum TBV Lemgo, der noch gänzlich ohne Erfolgserlebnis ist. Der Druck in diesem Spiel dürfte deshalb in erster Linie auf den Hausherren lasten. Platzt also für die MT dort der Knoten und holt sie sich den ersten Saisonsieg?

Lemgo hatte bereits zum Auftakt ausgerechnet gegen Nachbar Lübbecke eine Schmach vor eigenem Publikum erdulden müssen. Nur zweimal in dieser Partie konnte die Mannschaft  von Trainer Dirk Beuchler mit dem Kontrahenten gleichziehen – am Ende musste man den Gästen mit 29:32 das Feld überlassen. Danach lief es für Lichtlein, Preiß und Kollegen im Gastspiel bei Frisch Auf Göppingen besser – wenn auch nur knapp 50 Minuten lang. Denn auch hier hatte der Gegner in der Schlussphase mehr zuzusetzen. Die Punkte blieben beim 33:28 im Schwabenland. Ob der kürzlich bekannt gegebene Rückzug von Urgestein und Geschäftsführer Volker Zerbe auch in der Mannschaft Spuren hinterlassen hat? Auf jeden Fall empfängt dessen bisheriger Club am Mittwoch als Tabellenfünfzehnter die auf Rang 10 postierten Melsunger.

Doch was will eine solche Konstellation zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison schon aussagen? “Nichts”, muss die Antwort lauten. Fakt ist, Spiele zwischen diesen beiden Clubs bargen in der Vergangenheit stets ein hohes Spannungsmoment und wurden-  von wenigen Ausnahmen abgesehen – jeweils erst in der Schlussphase entschieden. Aktuell scheinen die Trainer hüben wie drüben die gleichen Problemzonen in ihren Mannschaften ausgemacht zu haben. Michael Roth und Dirk Beuchler sehen die Angriffsreihen als verbesserungswürdig an. Während der MT gegen die Rhein-Neckar Löwen ein zehn Minuten langer Blackout ohne jeglichen Torerfolg das Genick brach, führte man beim TBV die Niederlage in Göppingen auf den mit nur vier Mann bestückten Rückraum und einen damit einhergehenden Kräfteverschleiß zurück.

Dennoch, die MT hat gegen die Badener auch über längere Strecken gute Leistungen gezeigt. “An diesen positiven Dingen müssen wir uns jetzt orientieren und versuchen, die einzelnen Rädchen noch besser ineinander greifen zu lassen. Wir haben schon am Mittwoch in Lemgo die Gelegenheit, den nächsten Schritt zu machen”, blickt Michael Roth optimistisch nach vorn.  Ob der Coach dabei wieder auf die bislang verletzt fehlende “Flügelzange” Christian Zufelde und Savas Karipidis zurückgreifen kann, ist noch unklar.

Auf der anderen Seite bemüht man sich darum, kühlen Kopf zu behalten: “Durch 0:4 Punkte wird’s mit Sicherheit nicht leichter. Aber wir dürfen jetzt nicht durchdrehen. Gegen Melsungen benötigen wir am Mittwoch dringend unsere Zuschauer als achten Mann”, ließ sich Lemgos Rolf Hermann in der Lippischen Landeszeitung zitieren. (Bernd Kaiser)

Schiedsrichter in Lemgo: Matthias Brauer (Hamburg) / Kay Holm (Hagen, Schleswig-Holstein); DHB-Aufsicht: Peter Rauchfuß.



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