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Zukunft der Energieversorgung: Tarek Al-Wazir bei SMA

Niestetal. MdL Tarek Al-Wazir besuchte heute die SMA Solar Technology AG (SMA) in Niestetal. Der Fraktions- und Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Hessen sprach mit SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon über das Kostensenkungspotenzial und die Ausbauziele für die Photovoltaik in Hessen. Themen waren unter anderem die Bedeutung eines intelligenten Energiemanagements für die Energiewende und die Reduktion der Netzausbaukosten durch eine konsequent dezentrale Energieversorgung.    

Im Rahmen des Gesprächs unterstrich Pierre-Pascal Urbon, dass das von der Hessischen Landesregierung auf den Weg gebrachte Gesetz zur Deckung der Energieversorgung zu möglichst 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 die Photovoltaik und ihre Potenziale nur unzureichend aufgreife. „Die kontinuierliche Senkung der Kosten für die Photovoltaik spricht für deutlich ambitioniertere Ausbauziele. Beispiele auf kommunaler Ebene zeigen, dass ein kräftiger Ausbau der Photovoltaik auch ohne erhebliche Investitionen in zusätzliche Netzinfrastruktur möglich ist“, so Urbon. „Insbesondere die häufig noch ungenutzten Dachflächen von Gewerbe- und Industriebetrieben stellen ein enormes Wachstumspotenzial für die Photovoltaik dar. Die Netzinfrastruktur in Gewerbegebieten ist gut ausgebaut und die Korrelation von Erzeugung und Verbrauch ist bei Industriebetrieben in besonderem Maße gegeben.“ In Verbindung mit modernen Energiemanagementsystemen könne der Eigenverbrauch noch weiter gesteigert und somit die Energiekosten der Betriebe zusätzlich gesenkt werden. Gleichzeitig würden die öffentlichen Versorgungsnetze entlastet, da der Strom direkt am Ort der Erzeugung verbraucht würde. „Hier muss die Politik einen Schwerpunkt bei der Förderung setzen, um eine eigenverantwortliche Energieversorgung zu ermöglichen und so den Wirtschaftsstandort Hessen langfristig zu sichern“, forderte Urbon.

Der SMA Vorstandssprecher betonte weiter, dass ein hoher Eigenverbrauch von Solarstrom durch ein ganzheitliches und intelligentes Energiemanagement unter Einbindung von Speichern auch auf Haushaltsebene zu erheblichen Einsparungen bei den Stromkosten führe und ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Energiewende sei. SMA habe auch dieses Zukunftsthema frühzeitig besetzt und deutlich seine Technologieführerschaft bewiesen.

„Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Nordhessen wäre ohne die positive Entwicklung bei erneuerbaren Energien und Effizienztechnologien undenkbar. SMA ist ein Musterbeispiel dafür, wie die Energiewende die wirtschaftliche Prosperität einer Region positiv beeinflussen kann. Noch bemerkenswerter ist, dass SMA dieser Erfolg praktisch ohne Unterstützung der Landesregierung gelungen ist. Ich wünsche mir, dass diese Entwicklung weitergeht und Nordhessen eine noch selbstbewusstere Vorreiterregion für erneuerbare Energien und Energieeffizienz wird“, erklärte Tarek Al-Wazir. (red)



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