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MT Melsungen steht im Achtelfinale des DHB-Pokals

Melsungen. In der dritten Runde des DHB-Pokals musste die MT Melsungen beim baden-württembergischen Oberligisten TSV Weinsberg antreten. Der Bundesligist siegte nach 60 unaufgeregten Minuten erwartungsgemäß deutlich und zieht nach einem 44:24-Erfolg (22:16) in das Achtelfinale ein. Beste MT-Torschützen vor 350 Zuschauern in der Weinsberger Weibertreu-Halle waren Karipidis (8), Vasilakis (6), Fahlgren (5) und Allendorf (5), bei den Hausherren traf Landenberger (7) am häufigsten. Die MT brauchte rund 10 Minuten, um die lange Busfahrt aus den Knochen zu schütteln. Bis dahin durften die Gastgeber die Szenerie bestimmen, gingen sogar mit 3:2 in Führung. Beim 4:3 hatten die Nordhessen den Spieß umgedreht. Allerdings taten sie nicht mehr als nötig, um den Außenseiter zu kontrollieren. Abzulesen war dies u.a. am 10:13-Zwischenstand nach etwa 20 Minuten.

Erst in der Endphase des ersten Durchgangs gelang es Vuckovic & Co den Abstand etwas zu vergrößern. Mit dem 16:22-Halbzeitergebnis konnten die Hausherren gut leben, bei der MT aber sah sich Trainer Michael Roth zu einer entsprechenden Pausenansprache verpflichtet. Die sollte im zweiten Durchgang auch Wirkung zeigen. Es wurde konzentrierter in der Abwehr gearbeitet und konsequenter die Fehler der Weinsberger Angreifer zu einfachen Toren genutzt. Der Oberligsit versuchte zwar, den überlegenen Kontrahenten mit einer offensiven Abwehrformation aus dem Rhythmus zu bringen, musste sich aber sehr schnell der individuellen Klasse und der besseren Kondition der MT-Profis beugen.

Die boten dann den rund 350 Zuschauern auch noch einige Male „etwas für’s Auge“, vor allem, als vier Minuten vor dem Ende Jonathan Stenbäcken einen doppelten Kempa-Trick erfolgreich abschloss. Und so belegte das 24:44-Endergebnis schließlich doch den Drei-Klassenunterschied zwischen den beiden Kontrahenten.

MT Trainer Michael Roth: Insgesamt ist das Spiel so ausgegangen, wie wir uns das gewünscht hatten. Lediglich die 16 Gegentore in der ersten Halbzeit waren zuviel. Ich habe dann in der Pause nochmal daran erinnert, dass dieses Spiel als Vorbereitung auf das kommende Wochenende gedacht ist. Daraufhin wurden im zweiten Durchgang die Zügel wieder angezogen, die Abwehr stand besser und im Tor hat Mikael Appelgren eine sehr gute Schlussviertelstunde gezeigt. Für die Zuschauer war es ein unterhaltsamer Handballabend, weil auch der Gastgeber sich gut präsentiert hat. Wir sind zufrieden, vor allem auch, weil sich keiner verletzt hat. Jetzt können wir uns auf die Auslosung der Achtelfinal-Paarungen freuen. (Bernd Kaiser)

TSV Weinsberg – MT Melsungen 24:44 (16:22)
TSV Weinsberg: Friebe, Czech – Landenberger 7/4, Henninger, Kübler 2, Sauerland 5 , Auer, Nentwich 4, Vollert 1, Frank 3, Kaupert 1, Feghelm , Dutenstädter 1.

MT Melsungen: Appelgren, Sandström – Stenbäcken 3, Mansson 2, Kubes 1, Fahlgren 5, Vasilakis 7, Hildebrand 4, Danner 4, Karipidis 8 , Allendorf 5, Vuckovic 5.

Schiedsrichter: Thomas Kern / Thorsten Kuschel (Bellheim / Hagenbach, Rheinland-Pfalz)

Zuschauer: 350, Weibertreu-Halle, Weinsberg

Alle Pokal-Ergebnisse der 3. DHB-Runde auf einen Blick
SG BBM Bietigheim – HC Empor Rostock 31:26 (15:14)
Bergischer HC – HSV Hamburg 28:32 (14:14)
TuS N-Lübbecke – Füchse Berlin 32:28 (18:12)
ASV Hamm-Westfalen – HC Erlangen 21:28 (10:11)
TuS Ferndorf – SG Flensburg-Handewitt 31:42 (15:25)
TBV Lemgo – TSV Hannover-Burgdorf 31:33 (13:17)
VfL Gummersbach – Rhein-Neckar Löwen 25:32 (10:16)
TV Emsdetten – TV Neuhausen/Erms 33:20 (20:9)
VfL Bad Schwartau – HSG Wetzlar 33:30  (14:12)
ThSV Eisenach – TV Großwallstadt 27:20 (14:13)
GWD Minden – TuSEM Essen 27:23 (12:10)
HSG Nordhorn-Lingen – Eintracht Hildesheim 31:30 (14:17)
DHfK Leipzig – THW Kiel 27:43 (15:23)
TV Hüttenberg – HBW Balingen-Weilstetten 30:32 (14:15)
TSV Weinsberg – MT Melsungen 24:44 (16:24)
Frisch Auf Göppingen – SC Magdeburg 35:37 n.V. (16:19)

Die Auslosung der Achtefinalpaarungen
Die Paarungen des Achtelfinales werden am kommenden Samstag in der Hamburger o2 world ermittelt. Vor dem Bundesliga-Knüller HSV Hamburg gegen THW Kiel fungiert Diskus-Olympiasieger Robert Harting als  „Glücksfee“. Die Auslosung wird live und kostenfrei ab 14.45 Uhr im Internet bei Sport 1 zu sehen sein: http://tv.sport1.de/handball

Die weiteren Pokaltermine
12.12.2012:    Achtelfinale
06.02.2013:    Viertelfinale
13./14.04.2013:    Lufthansa Final Four



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