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Hallenmeisterschaften: Gute Leistungen der U16

ajw130129aMelsungen. Die Bewertung der Hallenmeisterschaften für die Schülerinnen und Schüler ist jedes Jahr eine ganz interessante Angelegenheit, da immer wieder neue Talente hinzukommen, andere wiederum die Lust an der Leichtathletik verlieren. Vieles hängt auch vom Blickwinkel und Bewertungsmaßstab ab. In diesem Jahr ergab die Auswertung des Medaillenspiegels in der U16, was den Insidern bereits in der vergangenen Freiluftsaison auffiel: Die Nachwuchsathleten des TSV Remsfeld setzten sich mit fünf ersten, einem zweiten und drei dritten Plätzen an die Spitze der erfolgreichsten Nachwuchsvereine im Schwalm-Eder-Kreis.

Die Schülerinnen und Schüler der MT 1861 Melsungen sicherten sich mit vier ersten und zwei zweiten Rängen den zweiten Platz in der Vereinswertung. Auf Rang drei platzierte sich der Tuspo Borken (3/74) vor dem TSV Spangenberg (3/3/3) und dem SC Steinatal (2/1/1).

Und so stellte Gerhard Ide, der Motor der Remsfelder Leichtathletik mit Freude fest: „Wir sind mit unserer Nachwuchsarbeit auf dem richtigen Weg“. Aber nicht nur in Remsfeld wächst eine Generation nach, von der man in den nächsten Jahren noch einiges erwarten kann, wenn die Kinder bei der Leichtathletik bleiben, denn in der Melsunger Stadtsporthalle sahen die Zuschauer eine Reihe von starken Leistungen, die Hoffnungen für die Freiluftsaison machen.“

ajw130129bVor allem präsentierten sich einige Sprinter in Top-Form. Dabei gefielen besonders Sophia Hog (TSV Spangenberg) und Konstantin Abermet aus Remsfeld. Für weitere gute Leistungen sorgten der Melsunger Fabian Mandry im Hochsprung sowie Max Wiegand (Tuspo Borken) im Weitsprung und Kugelstoßen.

Bei den Schülerinnen der U16 drückten Maja Erbe, Siegerin im Weit- und Hochsprung sowie Selina Langhorst, Kreismeisterin im Kugelstoßen mit 9,63 Meter, diesen Hallen-Titelkämpfen ihren Stempel auf. Meisterin im Sprint wurde allerdings Alina Dippel (ESV Jahn Treysa) mit 7,61 Sekunden.

Dass Sophia Hog (TSV Spangenberg) zurzeit die schnellste Schülerin im Schwalm-Eder-Kreis ist, demonstrierte sie bereits im Vorlauf über 50 Meter, als sie nach locker herausgelaufenen 7,36 Sekunden die Ziellinie überquerte. Gespannt wartete man auf das Finale, denn mit Esther Ndongala-Leipold (Tuspo Borken) hatte sich eine weitere Schülerin für den Endlauf qualifiziert, die im Vorjahr als sechstschnellste Schülerin Hessens über 75 Meter nur fünf hundertstel Sekunden langsamer war als Sophia Hog. Für das Mädchen aus Borken blieb die Uhr im Vorlauf bei 7,44 Sekunden stehen. Wie schnell werden die beiden Schülerinnen im Finale sein, wenn sie gegeneinander laufen, lautete die Frage. Sophia Hog gab eine eindrucksvolle Antwort; sie lag mit 7,24 Sekunden fast 0,2 Sekunden vor dem Talent aus Borken, das mit 7,42 Sekunden wahrlich nicht enttäuschte. Während Gesa Trieschman aus Remsfeld im 6-Rundenlauf mit 2:50,51 Minuten siegte, setzte sich Debora Gerstung vom SC Steinatal im Hochsprung mit 1,45 Meter souverän durch. Ihren jeweils zweiten Titel holten sich an diesem Abend Sophia Hog im Weitsprung (4,45 Meter) und Debora Gerstung im Kugelstoßen (8,72 Meter).

ajw130129cIm 50 Meter-Lauf der Schüler war Konstantin Abermet aus Remsfeld eine Klasse für sich. Bereits im Vorlauf erzielte er mit 7,09 Sekunden eine großartige Zeit, die er im Finale der M15 mit 7,11 Sekunden untermauerte. Mit 1,50 Meter im Hochsprung sowie mit 4,95 Meter im Weitsprung erhöhte er seine Titelsammlung auf drei Meisterschaften. Im Kugelstoßen hatte Philipp Fuhrmann (TSV Geismar) kein so leichtes Spiel wie es zunächst aussah. Johannes Jung aus Spangenberg kam auf 9,89 Meter, so dass sich der Schüler aus Geismar strecken musste, um mit 10,27 Meter seine erste Meisterschaft einzufahren. Im Lauf über acht Runden setzte sich nach einem Schlussspurt Laurin Pöppe (Spangenberg) vor dem Kugelstoßmeister in 3:32,99 zu 3:37,91 Minuten durch.

Auf einem noch höheren Leistungsniveau bewegten sich die Schüler des Jahrgangs 1999. Sprinter Kevin Krimmel (Remsfeld) musste alles geben, um sich dem Angriff von Max Wiegand (Borken) zu erwehren. Am Ende hatte er mit 7,26 Sekunden knapp die Nase vorn. Aber sowohl Max Wiegand, der als Zweiter 7,31 Sekunden benötigte, als auch Yannik Wiegand (ebenfalls Borken), der nach 7,32 Sekunden über die Ziellinie lief, machten dem Remsfelder das Rennen nicht einfach.

Schade, dass der an diesem Abend etwas lustlos wirkende Fabian Mandry (MT Melsungen), nach seinem Hochsprungsieg (1,50 Meter) und dem zweiten Platz im Weitsprung sowohl am Sprint als auch am Kugelstoßen nicht teilnahm und selbst auf die abschließende Staffel verzichtete.

ajw130129dGanz anders dagegen der hoch motivierte und gut aufgelegte Max Wiegand. Das Talent aus Borken sprühte vor Ehrgeiz und sicherte sich nach einem kraftvollen Absprung mit 5,11 Meter auch den Titel im Weitsprung, nachdem er zum Auftakt bereits das Kugelstoßen mit guten 9,23 Meter gewonnen hatte. (ajw) 

 



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