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Regine Müller erhält Briefe von Kindern gegen KiföG

regine-mueller130417Homberg. Jana Edelmann-Raute, Vertreterin des Gesamtelternbeirates der Homberger Kindergärten, überreichte am Montag 55 Briefe von Kindern aus Homberg an Landtagsabgeordnete Regine Müller. Darin protestieren die kleinen Leute im Kindergarten-Alter gegen das Hessische Kinderförderungsgesetz (KiföG). „Ich werde die Kritik von Sven, Kira und den anderen Kindern natürlich mit nach Wiesbaden nehmen und ihre Briefe Sozialminister Grüttner persönlich übergeben“, versicherte Regine Müller.

In den vorformulierten Briefen fordern die Kinder, dass die personelle Ausstattung der Kindergärten erhalten bleiben soll, damit sie weiter unbeschwert spielen und lernen können. Verbände, Vereine und Fachleute aller Couleur hatten das Gesetz wegen dem darin eingebauten Mechanismus hin zu volleren Gruppen und weniger Fachpersonal kritisiert. Erst vor kurzem waren in Homberg durch Aufruf des Gesamtelternbeirats 200 Menschen gegen den Gesetzentwurf auf die Straße gegangen. „Die Landesregierung hat die berechtigte Kritik an dem umstrittenen Kinderförderungsgesetz (KiFöG) nur halbherzig aufgenommen“, so die Kritik der SPD-Landtagsabgeordneten Regine Müller. Auch nach den Änderungen wie dem Verzicht auf die Forderung nach fachfremdem Personal in Kindergärten sei der weiterhin Gesetzentwurf abzulehnen.

„Mit diesem Gesetzentwurf wird auch die Chance vertan, Inklusion und Integration voranzubringen“, so Müller. Die bisherigen Vorgaben zur Reduzierung der Gruppengröße bei Aufnahme von Kindern mit Behinderung, seien im neuen Gesetz weiterhin nicht enthalten. Im Gegenteil: Mit dem neuesten Minister-Appell an die Kommunen, hier keine Verschlechterungen zuzulassen, entlarve sich die Landesregierung selbst und beweise, dass das Gesetz sehr wohl Raum für Qualitätsabbau lasse. Die SPD-Abgeordnete ist sicher, dass bei ernsthafter Bewertung der Proteste von kommunalen und freien Trägern, von Fachverbänden, Eltern, Erzieherinnen und Erziehern dieser Gesetzentwurf hätte zurückgezogen werden müssen.

„Ich nehme die Wünsche der Kleinsten unserer Gesellschaft mit nach Wiesbaden und werde mich, genau wie meine SPD-Fraktion im Hessischen Landtag weiter gegen den Gesetzentwurf aussprechen“, verspricht Müller abschließend. (red)



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2 Kommentare zu “Regine Müller erhält Briefe von Kindern gegen KiföG”

  1. Entzieher

    Jetzt werden sogar die Kinder vor den Karren gespannt und bekommen Meinungen diktiert.

  2. Schwälmer

    Was soll denn dieser Schwachsinn-Bericht? Seit wann können denn die „Kindergartenkinder“ in Homberg schon lesen, schreiben und Gesetze verstehen?

    Der Bericht dient wohl eher der Selbstbeweihräucherung, statt einer seriösen Berichterstattung.

    Sollten die Kindergartenkinder nun tatsächlich schon so fit sein, dann wird es demnächst in der Schule richtig bergauf gehen! Das wird aber auch Zeit – bei mehr als 10 Prozent Analphabeten in Deutschland. Derzeit kann jeder vierte Schüler nicht lesen und schreiben. Deshalb können diese auch keine Briefe wie die Homberger Kindergartenkinder verfassen.


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