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Baubetriebe sehen deutliches Aufholpotenzial

bauhauptgewerbe130528Schwalm-Eder. Nach guten Jahren 2011 und 2012 sehen viele Baubetriebe auch für 2013 viel positives Potenzial. „Der lange Winter hat bei manchen Betrieben für Anspannungen gesorgt, besonders der Tiefbau litt“, sagte Frank Dittmar (Guxhagen), Obermeister der Bau-Innung Schwalm-Eder, auf der Jahreshauptversammlung in Ziegenhain. Mit den verbesserten Witterungsbedingungen folgte ein sehr starker Jahresauftakt und auch die Fortsetzung  sieht vielversprechend aus. „Trotz der kürzeren Saison spricht viel dafür, dass 2013 ein gutes Jahr wird“, schätzt Dittmar die Situation ein. Gestützt wird sein Optimismus von dem guten Auftragsbestand in der Bauwirtschaft. Mit Steigerungen von 3,5 Prozent im Wohnungsbau und rund 1 Prozent im Wirtschaftsbau sehen viele Betriebe einer guten Auslastung entgegen.

Gebäudesanierung bleibt attraktiv
Die Sanierung und der Umbau von Immobilien sei weiterhin sehr gefragt und bleibt auf Wachstumskurs. Gebremst und irritiert haben die politischen Ereignisse. „Die Entwicklung könnte noch viel positiver sein, wenn  die vorgesehene steuerliche Absetzbarkeit für die energetische Gebäudesanierung nicht im Bundesrat gescheitert wäre“, bemängelte Dittmar das politische Vorgehen. Glücklicherweise ficht das die allgemeine Marktstimmung momentan nicht an. In dieser Sache hätte sich der Obermeister eine einheitliche Haltung als positives Signal der politischen Parteien gewünscht. Mit einer Lösung rechnet Dittmar nicht vor den Bundestagswahlen.

frank-dittmarAusbildung
Gute Chancen bieten die 18 Bauberufe auch in Zukunft, davon ist der stellvertretende Obermeister Heinrich Schneider (Frielendorf) überzeugt. Momentan lernen im Schwalm-Eder-Kreis 23 junge Menschen den Beruf des Maurers, 6 den Beruf des Straßenbauers, 6 den Beruf des Fliesenlegers sowie einer den Beruf des Wärme- Kälte- und Schallschutzisolierers. Damit liege die Zahl der Auszubildenden leicht über den Zahlen der Vorjahre. Eine Ausbildung lohnt sich besonders bei dem weiter steigenden Fachkräftebedarf in der Branche, sagte Schneider. Besonders mit Blick auf den Altersschnitt in den Baubetrieben sieht er eine gute Chance für Könner. Wie fundiert die Ausbildung im Bauhandwerk ist, zeigen auch die Erfolge bei den Nachwuchswettbewerben EUROSKILLS und WORLDSKILLS. In diesen einzigartigen internationalen Event, belegen die deutschen Auszubildenden regelmäßig vordere Plätze. Bei den EUROSKILLS nehmen 24 europäische Länder teil, über 500 freiwillige Helfern sind im Einsatz und mehr als 40.000 Besucher verfolgen die Wettkämpfe. Mit großer Medienpräsenz übertragen 18 Fernsehsender die Wettbewerbe in den Berufen, erklärte Schneider.

Weitere Informationen unter www.bau-innung-schwalm-eder.de und www.bauberufe.net. (red)

 



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