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Marktplatz Ost: Projekt ist auf dem Weg

homberg130813Homberg. Viele Jahre geistert das „Einkaufzentrum Marktplatz Ost“ durch die Städtischen Gremien und durch die Köpfe der Bürger dieser Stadt. Im Dezember 2012 hat Bürgermeister Martin Wagner mit der Bauverwaltung der Stadt Homberg ein neues Konzept vorgestellt, welches mit den Vorstellungen verschiedener politischer Arbeitskreise übereinstimmt. Das Konzept basiert auf einem von dem Landeskonservator Prof. Weiß beauftragten Gutachten, über die Werthaltigkeit des historischen Fachwerkes in der Innenstadt. Dieses fast 200 Seiten umfassende Gutachten kann übrigens nach telefonischer Terminvereinbarung, (05681) 994-141), in der Bauverwaltung eingesehen werden.  Der Schwerpunkt der Planung für eine lebendige Innenstadt basiert nicht mehr nur auf der Einrichtung eines Einkaufszentrums, er umfasst viele Einzelbausteine, welche sich gegenseitig befruchten und deren Synergieeffekte zu einem positiven Ergebnis und damit zu einer attraktiven Innenstadt führen müssen.

„Einer der Einzelbausteine ist die Sanierung des Quartiers unter Erhalt des Fachwerkbestandes zwischen dem Marktplatz und der Kreuzgasse sowie der Salzgasse und der Holzhäuser Straße. Dies ist das Quartier mit dem höchsten Leerstand und den größten Wunden in der Altstadt“, so Bürgermeister Martin Wagner.

Das Motto für die Planung lautet nun

– ergänzender Fachhandel in Größenordnungen um die 1000 qm, welche im bisherigen Bestand nicht umzusetzen sind,

– neue Wohnformen wie Barriere freies Wohnen und Wohnen für junge Familien und Generationen übergreifendes Wohnen,

– Arbeiten in innerstädtischen Büroräumen.

Ein attraktives Quartier
Ebenso wie Dienstleistung und Handel, soll sich auch das Handwerk im Quartier wieder finden. Die Versorgung der im Moment statistisch immer Älter werdenden Bevölkerung soll sichergestellt werden. Bewohnerparken und die Schaffung mit bis zu 200 Parkplätzen und ein für die Geschäftswelt ebenso wie für den Tourismus gut funktionierendes Verkehrskonzept muss umgesetzt werden.

Hessenweiter Modellcharakter
Hessenweit hat die Planung bereits den Namen „Homberger Modell“ und man sieht in dieser Planung gute und beste Denkansätze für viele Fachwerkstädte in Deutschland. Die Bauverwaltung wurde deshalb auch aufgefordert am 39. Tag der Hessischen Denkmalpflege in Bad Hersfeld, am 16. August, das „Homberger Modell“ als Modellvorhaben vorzustellen. Das Motto des Tages lautet „Stadtplanung und Denkmalschutz – Innenentwicklung in historischen Städten“.

Als Anerkennung und Zeichen größter Achtung kann man auch werten, dass der Hessische Denkmalbeirat unter der Leitung von Prof. Weiß am 23. September in Homberg tagt.

Bürgerdialog
Ein attraktives Quartier zu schaffen ist eine komplexe Aufgabenstellung und die Umsetzung erforderte viele Fachdiskussionen. Nun ist das Projekt und die Bauverwaltung aber auf einem Wege in dem das Projekt mit Hilfe einer guten Öffentlichkeitsarbeit für weitere Detailplanungen abgeschlossen werden kann. Die Stadtverwaltung wird nun regelmäßig zu diesem Thema unter Beleuchtung verschiedenster Facetten berichten.

Am 8. September, am Tag des Denkmals wird im Bürgerbüro ein Forum eingerichtet zu Diskussionen, Quartiersbegehung, und mit informativen Beiträgen. Näheres hierzu wird noch angezeigt. Das Quartiermodell ist im Bürgerbüro während der Öffnungszeiten zu besichtigen. (red)

 

 

BU: Im Dezember 2012 stellte Bürgermeister Martin Wagner zusammen mit der Denkmalpflege und dem städtischen Bauamt das Konzept für das Quartier „Marktplatz Ost“ vor. Nun ist das Projekt auf dem Weg. Foto: Dittmer



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