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5000 Meter-Lauf: Lorenz Funck unter 18 Minuten

lorenz-funck130919Niestetal/Melsungen. Bei der Heiligenröder Bahnlaufserie stand in dieser Woche der 5000m-Lauf auf dem Programm. Der 16-jährige Lorenz Funck (MT  Melsungen), der in den beiden vorausgegangen Rennen über 1500 und 3000 Meter jeweils eine neue persönliche Bestzeit aufstellen konnte, fuhr gesundheitlich angeschlagen nach Niestetal. Aber eine leichte Erkältung, die das Atmen erschwerte und eine triefende Nase, konnten ihn nicht daran hindern, an diesem Rennen teilzunehmen.  War zunächst geplant, die  einzelnen 1000m-Abschnitte in jeweils in 3:30 Minuten zurückzulegen, so dass er auf eine Endzeit von 17:30 Minuten gekommen wäre, korrigierte Alwin J. Wagner für ihn diese Zeit um 30 Sekunden nach oben, so dass er knapp unter 18 Minuten das Ziel erreichen sollte.  Der 16-Jährige konnte nun die  einzelnen 1000m-Strecken  in jeweils 3:36 Minuten absolvieren und sollte auf den letzten 200 Metern  versuchen, mit einem Endspurt die  Zeit knapp unter 18 Minuten zu erreichen.

Oft entscheidet der Kopf über die erwartete Zeit  oder besser gesagt, das, was sich darin abspielt.  . Natürlich muss die erwartete Zeit auch für den Läufer  realistisch sein. Deshalb ist die mentale Stärke auch auf der Langstrecke gefragt. Lorenz Funck, der sich eine Woche vorher genau an diese taktische Anweisung hielt und seine 3000m-Zeit um 20 Sekunden auf 10:18,30 Minuten verbessern konnte,  lief auch an diesem kühlen Abend wie ein Uhrwerk, denn er wollte trotz seiner Erkältung die dritte Bestzeit bei dieser Serie laufen.

Während er die ersten 1000 Meter in 3:31 Minuten anlief und die  Zwischenmarke bei 1500 Meter bei 5:20 Minuten passierte,  wurde er für die ersten fünf Runden in 7:06 Minuten gestoppt, so dass er sechs Sekunden schneller als geplant war.

Beim Kreissparkassen-Cup am 15. September in Melsungen war er mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, als er bei den Männern als jüngster Starter im 3000m-Lauf mit 10:56,4 Minuten den vierten Platz belegt hatte.  Als ihm in Heiligenrode die 3000m-Zwischenzeit mit 10:43 Minuten  zugerufen wurde, war er dreizehn Sekunden schneller als in Melsungen.  Er lag auch fünf Sekunden über der Zeit, die auf 18 Minuten ausgerichtet war.

Nach 4000 Meter war er mit 14:20 immer noch vier Sekunden unter der Richtzeit.  Obwohl er fast schon „auf dem Zahnfleisch lief“, biss er noch einmal auf die Zähne, denn er hatte sich vorgenommen, die 5000 Meter zum ersten Mal in seinem Leben unter 18 Minuten zu laufen.  Seine  Kräfte ließen merklich nach, so dass er wie nie zuvor tief in seine Reservekiste für Willensstärke und Spurtkraft greifen musste.  Kaum zu glauben, aber Lorenz Funck lief die letzte Runde noch unter 80 Sekunden und wusste ein paar Meter vor der Ziellinie, dass er sein Vorhaben realisiert hatte und seine dritte persönliche Bestzeit gelaufen war. Mit 17:56,10 Minuten belegte er den dritten Platz in diesem Lauf und belegt  mit dieser Zeit Rang acht in der hessischen Bestenliste der U18. (ajw)



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