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HSG Körle/Guxhagen – TSV Ost-Mosheim 26:27(16:12)

Knapper Sieg gegen einen starken Gegner

TSV Ost-MosheimKörle/Ostheim. Ost-Mosheim war sich vor Spielbeginn schon im Klaren, dass es gegen die junge Heimmannschaft, gespickt mit vielen Talenten aus der A Jugend, nicht leicht werden würde. Hinzu kam noch die enge Halle, die sicherlich die Ost-Mosheimer Stärke mit schnellem Angriffsspiel nicht zur Geltung kommen lassen würde. Aber anscheinend führten diese Befürchtungen von Anfang an zu einer kollektiven Lähmung. Denn man sah eine Ost-Mosheimer Mannschaft die sich nicht als Favorit zeigte, sondern mehr Respekt vor dem Gegner hatte als gut war. Gleich der erste Angriff verpuffte und Körle kam zum 1:0. Trainer Mario Lubadel hatte sich für eine offensive Abwehr entschieden. Die klappte auch in den ersten fünf Minuten, doch beim Spielstand von 2:4 bahnte sich die Wende an. Körle/Guxhagen hatte sich nun darauf eingestellt und spielte mehr über den Kreis. Hier kam dann die eklatante Abwehrschwäche von Ost-Mosheim im Bereich der Mittelabwehr zustande. Körle nutzte die Räume gut und kam bis zur Mitte der erste Hälfte zu einer  verdienten 8:5 Führung.

Ost-Mosheim kam weder im Angriff noch in der Abwehr richtig in Tritt. Wen man im Angriff mal eine Chance hatte, machte sie der sehr gut haltende Hendrik Hartung im Tor zunichte. Der Ost-Mosheimer Angriff kam einfach nicht auf Touren und die Abwehr konnte die agilen Angreifer der Heimmannschaft nicht in den Griff bekommen.  Zur Halbzeit stand es dann 16:12 und eine Sensation bahnte sich an. Aber anscheinend gelang es Trainer Mario Lubadel seine Manen wach zu rütteln. Wahrscheinlich machte er ihnen plausibel, dass es zwar Freitagabend war, aber kein normales Training ablaufen würde, sondern ein Spiel wo es um Punkte geht.

Doch es dauerte auch nach der Halbzeit lange bis der Groschen gefallen war. Positiv war, dass die Abwehr nun defensiver stand,  und der eingewechselte Alexander Lubadel eigene Bälle abwehrte. Doch leider nahm der Angriff diese Vorgaben immer noch nicht auf. Erst als Björn König am Kreis eingesetzt wurde, belebte sich das Angriffsspiel. Es dauert aber trotzdem bis zur 48. Minute ehe Ost-Mosheim wieder bei 21:21 erstmals den Ausgleich schaffte. Stark war aber in der 40. Minute, als Ost-Mosheim nur noch mit vier Spielern auf dem Parkett war, die Abwehrleistung. Denn in dieser doppelten Unterzahl konnte man ein Gegentor vermeiden. Wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Körle/Guxhagen aus der doppelten Überzahl mehr gemacht hätte.

Nach dem 21:21 war das Spiel wieder ausgeglichen. Ost-Mosheim ging dann beim 24:25 das zweite Mal im gesamten Spiel wieder in Führung. Doch nun zeigte sich, dass die Ost-Mosheimer Mannschaft routinierter war. Körle glich zwar auch gleich wieder zum 25:25 aus, doch in den letzen Minuten war dann Ost-Mosheim überlegen, setzte sich sogar mit 27:25 ab. Als dann Philip Bachmann noch einen sieben Meter an den Pfosten warf, konnte Körle im Gegenzug gerade noch das 26. Tor erzielen.

Ein glücklicher Sieg für Ost-Mosheim der zwar auf Grund der stärkeren zweiten Halbzeit letztendlich in Ordnung geht. Aber die junge Körler Mannschaft hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt. Aber dies mal war, anders als in den Spielen gegen Hünfeld, SVH und Alsfeld das Glück auf Ost-Mosheimer Seite.
Es war schon beeindruckend wie die Körler Jugendspieler, allen voran der Linkshänder Janis Kothe, den Routiniers von Ost-Mosheim das Leben schwer machten.
Sicherlich kann man anführen, dass Ost-Mosheim in der kleinen Halle nicht zurecht kam, aber auch für Körle/Guxhagen galt das gleiche Handicap.

Bei Ost-Mosheim kann man eigentlich nur in der zwei Hälfte drei Spielern überdurchschnittliche Leistungen bescheinigen. Dies war Alexander Lubadel im Tor, Sebastian Wicke in Abwehr und Angriff und Björn König im Angriff. Alle anderen blieben klart hinter Ihren Leistungsvermögen zurück. Die Chancenauswertung war ziemlich dürftig und auch in der Abwehr konnte man nicht überzeugen.

Zum Schluss war man doch noch mit dem knappen Sieg versöhnt, wobei man der Heimmannschaft eine sehr gute Leistung bescheinigen musste. Auch in diesem Spiel machte sich das Fehlen von Florian Kusiek wieder verstärkt bemerkbar. Es fehlte einfach ein Mann für die einfachen Tore. Auch Nicolas Bachmann wurde vermisst, der gerade in den beiden letzten Spielen überzeugen konnte. (Jürgen König)

Mannschaftsaufstellung:
Dennis Wittig, Alexander Lubadel; Sebastian Wicke 6, Björn König 3, Wojtek Lalek, Daniel Kinnback, Amine Remus 2, Peter Wambach 1, Adrian Barbura 1, Philip Auth, Philip Bachmann 10/6, Martin Reinbold, Uwe Findeisen 4/1.

Siebenmeter: Ost-Mosheim 9/7; Körle/Guxhagen 6/6

Zeitstrafen: Ost-Mosheim 4, Körle/Guxhagen 5



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