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Jusos tagen am 5. und 6. April in Bad Hersfeld

oliver-schmolinski140323Kassel/Bad Hersfeld. Die ordentliche Juso-Bezirkskonferenz Hessen-Nord findet am Sonntag, 6. April, in der Kreisstadt Bad Hersfeld, Stadthalle, Wittastraße 5  statt. Die 70 Delegierten der nordhessischen Jusos werden von 10 bis 17.30 Uhr ein umfangreiches Antragspaket mit einer Fülle von politischen Forderungen bearbeiten. Daneben stehen die Neuwahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung.  Der eigentlichen Konferenz geht am Vortag, Samstag, 5. April, ein interner Teil mit Beratungen in Arbeitsgruppen und einer europapolitischen Diskussion mit dem Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael H. Roth, in der Jugendherberge in Bad Hersfeld voraus. Im Mittelpunkt der Juso-Bezirkskonferenz steht ein Leitantrag des Bezirksvorstandes, der 18 Thesen für ein gerechtes und solidarisches Europa aufstellt. Die Jusos setzen sich darin unter anderem für mehr soziale Rechte der Unionsbürgerinnen und -bürger ein und wollen in allen EU-Ländern Mindestlöhne und Mindestrenten durchsetzen. Ebenfalls plädieren die Jusos für ein Ende des ruinösen Wettbewerbs um die niedrigsten Steuersätze in der EU und wollen eine gemeinsame Steuerpolitik erreichen. Auch die Demokratie soll gestärkt und die Rechte des Europaparlaments ausgebaut werden.

Um vor allem der in Südeuropa grassierenden Jugendarbeitslosigkeit von über 50 Prozent entgegen zu treten, setzen sich die Jusos für einen Marshallplan für die Jugend Europas ein. Junge Menschen sollen dadurch endlich wieder eine berufliche Perspektive in ihren Heimatländern erhalten. Daneben wollen die Jusos eine stärkere Förderung des ländlichen Raums durch die Europäische Union durchsetzen. Hat dieser in Zeiten des demographischen Wandels doch nur eine Zukunft, wenn man gezielt und nachhaltig in ihn investiert.

„Europa ist für uns vor allem auch ein Europa der Regionen, ein Europa in der die Region Heimat darstellt. Wir wollen, dass die Menschen nicht wegen mangelnden Bildungs- oder Berufsperspektiven ihre Heimat verlassen müssen, sondern dass Ihnen die Europäische Union hilft, auch zu Hause eine Perspektive zu haben. Deswegen brauchen wir Investitionen in die Infrastruktur und in die Menschen vor Ort. Diese müssen gerettet werden, nicht sich verzockende Banken“, erklärte der Juso-Bezirksvorsitzende Oliver Schmolinski.

Als Referenten für die Konferenz am Sonntag haben die scheidende Europaabgeordnete Barbara Weiler und die aktuelle Europakandidatin der nordhessischen SPD, Martina Werner, zugesagt. Martina Werner wird zum Thema: „Soziale Gerechtigkeit für Europa. Unser sozialdemokratisches Konzept für die Europäische Union 2014-2019“ sprechen. Daneben werden unter anderem der Bezirksvorsitzende der nordhessischen SPD, Manfred Schaub, der Landtagsabgeordnete und SPD-Unterbezirksvorsitzende von Hersfeld-Rotenburg, Torsten Warnecke und Elke Künholz, Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, zu den Delegierten sprechen.

Der amtierende Juso-Bezirksvorsitzende Oliver Schmolinski (Kassel) wird erneut für den Bezirksvorsitz kandidieren. Als stellvertretender Juso-Bezirksvorsitzender und Juso-Bundesausschuss-vertreter tritt auch Marcel Brückmann aus Niestetal wieder an. Für die weiteren Ämter als Stellvertretende Bezirksvorsitzende bewerben sich  erneut die Amtsinhaber Anisa Tiza Mimun (Bad Hersfeld), Lara Kannappel (Kassel), Simon Reichhold (Schwalmstadt) und Johannes Röder (Marburg). Simon Schüler (Fulda) und Anna-Maria Rembas (Marburg) bewerben sich neu als Stellvertretende Bezirksvorsitzende. (red)



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