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Clubführung zur Hallenfrage: Sind offen für Ideen und Konzepte

Kasselmt140420Melsungen. In Kassel, dem Spielort von Handball-Bundesligist MT Melsungen, ist der Bau einer (multifunktional nutzbaren) Veranstaltungshalle wieder mal ein Thema. Nachdem in den letzten Jahren von verschiedenen Initiatoren Pläne vorgestellt, aber nie realisiert wurden, findet aktuell eine öffentliche Diskussion um eine eventuelle Modernisierung der bestehenden Eissporthalle statt. Als möglicher Nutzer wird dabei neben dem Eishockeyclub Kassel Huskies auch die MT Melsungen genannt. Das Thema Multifunktionshalle in Kassel ist weit über 15 Jahre alt. Von einer Nordhessen-Arena vor den Toren der Stadt bis zur innerstädtischen Salzmann-Arena sind wenigstens eine handvoll Pläne von verschiedenen Initiatoren erstellt worden. Zwei, drei sogar, die jeweils bis zur Umsetzung gediehen waren. Indes getan hat sich in allen Fällen bis heute nichts. Mit einem Statement von Edith und Simon Kimm, den Eignern der Kasseler Eissporthalle, Anfang Februar,  ist das Thema nun wieder ins öffentliche Interesse gerückt.

In einer gemeinsam mit der Stadt Kassel herausgegebenen Erklärung hieß es damals, man sei sich darüber einig, dass zum Fortbestand des Kasseler Eishockeys eine modernisierte und attraktive Halle erforderlich ist. Die solle nicht nur für Eishockey, sondern auch für andere Sportarten, Veranstaltungen und Konzerte nutzbar sein.

In der Folge gab es unter anderem auch ein Gespräch zwischen den Eheleuten Kimm und Verantwortlichen der MT Melsungen, bei dem die beiderseitige Interessenlage erörtert wurde. Dabei zeigten sich die MT-Vertreter gegenüber der Idee aufgeschlossen, bei einem für alle Beteiligten akzeptablen Konzept die Halle als Austragungsort für die Bundesliga-Heimspiele zu nutzen.

“Im Zuge unserer positiven sportlichen Entwicklung möchten wir in nicht allzu ferner Zukunft gern in einer Arena spielen, die nach den besonderen Anforderungen von Spitzensportveranstaltungen konzipiert ist und wie sie z.B. unsere Fans von den Besuchen in den anderen Spielorten schon kennen”, erklärt Axel Geerken. Der MT-Vorstand hält hinsichtlich etwaiger Realisierungschancen weiterhin den Kontakt zu den Eissporthallen-Eignern, allerdings ohne bislang Zusagen in irgendeiner Form über eine eventuelle künftige Nutzung oder gar Beteiligung abgegeben zu haben.

“Erst wenn es seitens des Halleneigners konkretere Konzepte zur Eissporthalle gibt – nicht nur bauliche, sondern vor allem wirtschaftliche und organisatorische – werden wir uns intensiver dem Thema nähern. Bis dahin werden wir dazu keine weiteren Wasserstandsmeldungen abgeben”, macht Barbara Braun-Lüdicke den Standpunkt der MT Melsungen deutlich.

Fakt ist, die MT spielt seit Dezember 2007 in der Rothenbach-Halle Kassel und hat mit dem Eigner Messe Kassel noch einen gültigen Vertrag bis Mitte 2015, womit die gesamte kommende Bundesliga-Saison abgedeckt ist. “Die Messe Kassel hat uns mit der Rothenbach-Halle, die ursprünglich als Ausstellungshalle gedacht war, eine sportliche Heimat im Zentrum der Region ermöglicht”, sagt Barbara Braun-Lüdicke, “eine konkrete Alternative dazu liegt zwar aktuell nicht auf unserem Tisch, aber es ist immer erstrebenswert, unterschiedliche Optionen zu haben”, so die MT-Aufsichtsratschefin. Pläne, selber eine Halle zu bauen, hegt die MT übrigens nicht. (Bernd Kaiser)



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