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FWG: Hunds Aussage zum Umzug der Tourist-Info fragwürdig

Der Melsunger FWG-Fraktionsvorsitzende Martin Gille. Foto: Archiv/nhMelsungen. Die Melsunger  SPD Stadtverbandsvorsitzende Ulrike Hund hat den beabsichtigten Umzug der Melsunger Tourist-Info vom Sand an den Marktplatz  während einer SPD-Veranstaltung in der Stadthalle als einen herausragenden kommunalpolitischen Erfolg der SPD herausgestellt. Diese Aussage ist nach Auffassung der Melsunger FWG fragwürdig. Stadträtin Ulrike Hund hatte es im Melsunger Magistrat im Jahre 2011 mit  abgelehnt, die Chance eines Umzuges der Tourist-Info in ein gerade fertig renoviertes Fachwerkhaus in der Brückenstraße vom Sparkassenplatz  zu ergreifen. Stattdessen sah die Melsunger SPD es als zwingend notwendig an, das Tourismusbüro in das neu errichtete Dienstleistungszentrum Am Sand zu verlagern, obwohl der Verein Kultur und Tourist-Info Melsungen sich auch strikt gegen diesen Standort ausgesprochen hatte.

Am 2. Mai 2011 hatte die FWG einen Antrag zur Beratung und Abstimmung in die  Stadtverordnetenversammlung eingebracht, die Tourist-Info in die Innenstadt zu verlagern. Dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit, vor allem mit den Stimmen der SPD-Fraktion abgelehnt.

In der Rede zum Haushalt 2012 im Dezember 2011 betonte Fraktionsvorsitzender Martin Gille die Notwendigkeit, die Tourist-Info in die Innenstadt zu verlagern, zumal sich die Räumlichkeiten im Dienstleitungszentrum als zu eng und unpraktikabel  herausgestellt hatten.

FWG-Fraktionsvorsitzender Martin Gille wies daraufhin, dass auch  andere Punkte der Leistungsbilanz von Ulrike Hund nicht Alleinstellungsmerkmale der SPD seien, so habe sich beispielsweise die CDU-Fraktion schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt für eine interkommunale Zusammenarbeit ausgesprochen, das Gelände für einen Neubau der Polizeistation wurde in einem Gespräch mit Bürgermeister Markus Boucsein mit Vertretern des Hessischen Innenministeriums festgelegt, die in Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung einmündeten. Für das Gebäude des jetzigen Krankenhauses gebe es bereits gute Nutzungsvorschläge, deshalb sei dafür kein blinder Aktionismus der SPD notwendig. (red)



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