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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Zivilstreife macht Tankbetrüger dingfest

Guxhagen. Den richtigen Riecher hatte gestern Vormittag eine Zivilstreife der Fahndungsgruppe der Autobahnpolizei Baunatal, die sich an einen Audi A6 heftete, der an der Tank- und Rastanlage Lomo von einem Insassen betankt wurde, der dann ohne zu zahlen wieder in dem Auto davon rauschte. An der Rastanlage Lutterberg konnten die Zivilfahnder den Pkw stoppen und die Verdächtigen stellen. Die Polizisten waren auf der A 44 im Bereich Bad Wilhelmshöhe auf den silberfarbenen Audi mit polnischen Kennzeichen aufmerksam geworden, der in Verbindung zu Betrügereien mit der „Autobahngold-Masche“ auffällig wurde. Die Fahnder hefteten sich zunächst an den Audi A 6, der auf der A 44 in Richtung Kassel unterwegs war und dann auf die A 7 Richtung Fulda wechselte. An der Anschlussstelle Guxhagen verließ der Audi zunächst die Autobahn und steuerte die Tank- und Rastanlage Lomo an. Der Beifahrer stieg an der dortigen Tankstelle aus, um den Wagen zu betanken. Danach ging alles ganz schnell, der Beifahrer stieg, nachdem er die Zapfpistole wegsteckte, sofort wieder ein und die Insassen rauschten, ohne zu zahlen davon.

Die Zivilstreife heftete sich umgehend an den flüchtenden Audi, der erneut auf die A 7, diesmal in Richtung Norden davon fuhr. An der Tank- und Rastanlage Lutterberg gelang es der Zivilstreife, den Audi zu stoppen. Der 26-jährige Beifahrer und Fahrzeughalter aus Rumänien erklärte sofort, er habe sein Versäumnis, die Tankrechnung zu zahlen, bereits bemerkt und wollte gerade seinen 35-jährigen Fahrer anweisen zu drehen und wieder zur Lomo-Tankstelle zurück zu fahren, um die Rechnung von rund 75 Euro zu zahlen. Bei der folgenden Überprüfung des 26-Jährigen stellte sich heraus, dass er bereits im Frühjahr dieses Jahres im Bereich Cottbus bei einem Tankbetrug erwischt worden war. Auch ermitteln Beamte der Autobahnpolizei Brandenburg gegen den Fahrzeughalter wegen des Verdachts von Autobahngold-Betrügereien, die erst am Wochenende verübt worden waren. Im Fond des Wagens befanden sich noch die Ehefrau des 26-Jährigen und sein dreijähriger Sohn. Alle Insassen stammen aus Rumänien. Die Polizisten fertigten gegen den 26-Jährigen eine Anzeige wegen Tankbetruges. Er musste die Tankrechnung in Höhe von 73,63 Euro begleichen. (ots)



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