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CDU begrüßt Bewegung in Sachen Baugebiete

Bernhard Lanzenberger. Foto: Archiv/nhMelsungen. In der jüngsten Fraktionssitzung der CDU im Melsunger Stadtparlament hat sich die Fraktion mit der aktuellen Entwicklung in Sachen Baugebietsausweisung befasst. Die Christdemokraten freuen sich, dass immer mehr Parlamentarier die Notwendigkeit dieser Diskussion erkennen. Schließlich war es ein Antrag der CDU vom 21. März 2013, der das Thema in Melsungen während des Bürgermeisterwahlkampfes angeschoben hat. Der Antragstext damals lautete: Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen, inwiefern sich an die Kernstadt angrenzenden Gebiete eignen, um dort Bauland auszuweisen. Die Ergebnisse (Lage und Größe der Gebiete) sollen zunächst im Stadtentwicklungsausschuss und dann im Stadtparlament beraten werden. 

Diesem Antrag wurde seinerzeit einstimmig im Stadtparlament zugestimmt. Nach der Sommerpause erfolgt nun eine Besichtigung der entsprechenden Flächen, wobei auch die möglichen Gebiete in den Stadtteilen mit einbezogen werden.

„Wir hatten damals den Handlungsbedarf mit dem Negativtrend aufgrund der demographischen Entwicklung und der sehr hohen Einpendlerquote bei den Berufstätigen begründet“, sagt Bernhard Lanzenberger. „Wir kennen viele Familien, bei denen die Eltern zwischen 25 und 45 Jahre alt sind, die in Melsungen arbeiten, zur Miete wohnen und gerne ein eigenes Haus hätten. Leerstehende Immobilien sind in Melsungen rar und Bauland gibt es auch praktisch nicht in der Kernstadt“, so Lanzenberger. Deshalb wolle die CDU hier eine Veränderung, denn sonst bauen oder kaufen diese Familien in den Nachbarkommunen.

„Für die Christdemokraten gehört es zu einer attraktiven, familienfreundlichen Stadt, dass auch die Möglichkeiten zur Veränderung des Wohnumfelds innerhalb der Stadt möglich sein sollten. Außerdem sind es gerade diese Familien, für die wir interessant sein müssen. Letztlich wollen wir nicht nur eine Stadt sein, in der es viele attraktive Arbeitsplätze gibt, sondern auch eine, in der man gerne lebt“, so Lanzenberger.

„Das die FWG versucht, sich das Thema auf die Fahne zu schreiben, nimmt die CDU zur Kenntnis. Dies ist ja nicht das erste mal, dass die Freien Wähler Themen der CDU übernehmen und versuchen daraus Kapital zu schlagen“, so Lanzenberger abschließend. (red)



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