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IHK-Umfrage: Firmen benennen die größten wirtschaftlichen Risiken

Regionale Unternehmen sorgen sich vor schwächerer Inlandsnachfrage

Thomas Rudolff, IHK-Konjunkturfachmann und Geschäftsführer des Bereichs Kommunikation. Foto: nhNordhessen. Eine nachlassende Inlandsnachfrage birgt das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung der regionalen Unternehmen in den kommenden Monaten. Das sagt jeder zweite Betrieb aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg, wie eine Sonderumfrage im Zuge des Frühsommer-Konjunkturberichts der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg ergeben hat. 414 Unternehmen aus den Wirtschaftszweigen Industrie, Handel und Dienstleistungen nahmen an der repräsentativen Umfrage teil.

Knapp hinter der Inlandsnachfrage folgen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (48,2 Prozent) sowie die Energie- und Rohstoffpreise (46,9 Prozent) als die zentralen Gefahren. „Zwei Punkte, bei denen die Politik gefordert ist, die bei den Unternehmen zum Teil herrschende große Unsicherheit zu reduzieren“, sagt Thomas Rudolff, Konjunkturfachmann der IHK. Einige offene Fragen wie die Ausgestaltung der EEG-Novelle seien bereits angepackt worden.

Auf den weiteren Plätzen landen die Arbeitskosten (39,6 Prozent), der Fachkräftemangel (35,1 Prozent) sowie – für jeden Fünften – die Auslandsnachfrage. Der Zugang zu Fremdmitteln bei der Finanzierung scheint derweil kaum Kopfschmerzen zu bereiten. Nur 4,6 Prozent bewerten die Situation als schlecht; 2,1 Prozent erhielten keine Finanzierung.

„Die Ukraine entwickelt sich aktuell zu einem Pulverfass, was Gefahren für die Märkte in Osteuropa  bedeuten könnte“, warnt Rudolff. Die Verunsicherung habe in den vergangenen Wochen zugenommen. Dennoch werde sowohl die aktuelle als auch die zukünftige Geschäftslage von einer großen Mehrheit positiv bewertet. „Alles in allem müsste die nordhessische Wirtschaft und die Wirtschaft im Altkreis Marburg in den nächsten Monaten rund laufen“, bilanziert Rudolff.

Die IHK Kassel-Marburg befragt dreimal im Jahr (Jahresanfang, Frühsommer und Herbst) die Unternehmen zur Konjunktur. Die Herbstumfrage fließt in die Bewertung für das Sachverständigengutachten für die Bundesregierung mit ein. (red)



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