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Bundesförderung für Toleranz und Demokratie gesichert

Weitere Projekte können gefördert werden

Schwalm-Eder. Der bereits in Aussicht gestellte und erwartete Förderbescheid des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN ist beim Schwalm-Eder-Kreis eingegangen. Damit ist nun gesichert, dass weitere Projekte im Landkreis gefördert werden können. Im laufenden Jahr waren in den Landkreis bisher 46.356 Euro für die Umsetzung seines Lokalen Aktionsplans geflossen, nun wurde die zweite Rate mit 43.644 Euro, plus Zusatzmittel in Höhe von 20.000 Euro zum Abruf bereit gestellt. Damit belaufen sich die Bundesfördermittel für das Jahr 2014 auf insgesamt 110.000 Euro. „Das ist eine gute, aber auch erwartete Nachricht!“, so Projektleiter Stephan Bürger, der die Zuschüsse für den Schwalm-Eder-Kreis verwaltet und an die einzelnen Projektträger weiterleitet. „Unerwartet, aber umso großartiger ist, dass wir den Zuschlag von 20.000 Euro bekommen haben und somit nun noch bis zum Jahresende zirka 35.000 Euro Fördergelder in neue Projekte vergeben können.“, so Bürger weiter.

Um in den Genuss einer Projektförderung zu kommen, muss beim Schwalm-Eder-Kreis eine Interessensbekundung eingereicht werden. Gern können Projektideen aber im Vorfeld schon persönlich mit dem Projektleiter vorbesprochen werden, bevor diese dann im Begleitausschuss einer Mehrheitsentscheidung vorgelegt werden. „Jede Idee, die Toleranz und Demokratie und somit ein friedliches Miteinander in unserem Landkreis fördern will, ist es Wert geprüft zu werden“, so Vizelandrat Winfried Becker, der damit den Aufruf verbindet, Projekte zu entwickeln und darum bittet, sich zeitnah mit dem Projektleiter Stephan Bürger in Verbindung zu setzen.

Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN läuft zum Jahresende aus. Der Schwalm-Eder-Kreis wurde in den letzten vier Jahren mit jeweils 80.000 bis 110.000 Euro gefördert und konnte so über 60 Einzelprojekte unterstützen. Ein bereits durch die zuständige Ministerin Manuela Schwesig angekündigtes Anschlussförderprogramm soll für die nachhaltige Verankerung der bisherigen Arbeit sorgen. Unter dem Titel „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ sollen auch zukünftig lokale Strategien und Partnerschaften für Demokratie unterstützt werden.

Das Bundesförderprogramm TFKS unterstützt bundesweit 170 lokale Aktionspläne und zielt darauf ab, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern. Hierfür stehen bis 2014 jährlich 24 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Angesprochen werden sollen besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Pädagogen, lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure sowie Multiplikatoren.

Kontaktdaten:
Lokale Koordinierungsstelle für den Schwalm-Eder-Kreis
Projekt „Gewalt geht nicht!“
Stephan Bürger
Parkstraße 6, 34576 Homberg (Efze)
Telefon (05681) 775 590
E-Mail: stephan.buerger@schwalm-eder-kreis.de

Auf der Homepage www.gewalt-geht-nicht.de stehen umfangreiche Informationen zum Download bereit. (red)



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