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Henri Alter eilt von Sieg zu Sieg

Mit einem kraftvollen Anlauf erzielte Henri Alter im ersten Versuch in Bad Blankenburg 62,14 Meter. Foto: Alwin J. WagnerBad Blankenburg/Hofgeismar/Melsungen. Auch zum Saisonende zeigt sich der jugendliche Speerwurfspezialist Henri Alter (MT Melsungen) noch immer in einer Top-Form. Sowohl in Bad Blankenburg als auch in Hofgeismar sorgte er mit seinen großartigen Weiten für die beste Leistungen und somit auch für den Höhepunkte der jeweiligen Veranstaltung.

Beim 48. Bahnabschlusssportfest in Bad Blankenburg am Rand des Harz stellte der Veranstalter das Speerwerfen der männlichen Jugend in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Mit dem 17-jährige Norman Plischke aus Haldensleben, der am 10. Mai in Leipzig genau 70,00 Meter erzielt hatte und mit dieser Leistung auf Rang vier in der deutschen Bestenliste der U18 geführt wird, und mit dem Nordener Malte Eilers (61,15 m) gingen zwei hervorragenden DLV- Nachwuchs-Speerwerfern der U18 an den Start. Während die beiden B-Jugendlichen noch mit den 700g-Speer werfen durften, musste Henri Alter, Neunter der aktuellen DLV-Bestenliste der U20, mit dem 800g-Speer den Wettkampf bestreiten.

Henri Alter beim Abwurf - leider war drückte der Rückenwind den Speer im Zenit steil nach unten, so dass die ganz große Weite ausblieb. Foto: Alwin J. WagnerSowohl Plischke als auch Eilers wollten zum Auftakt einen große Weite vorlegen, um den Melsunger Athleten den Schneid abzukaufen. Aber der Wind, der als Rückenwind die Flugbahn des Speeres beeinträchtigte, ließ keine weiten Würfe zu. Die beiden U18-Athleten waren bereits nach ihren Aufwärmwürfen enttäuscht, weil ihre Speere weit vor der 60m-Linie landeten. Henri Alter demonstrierte bereits beim Einwerfen seine großartige Form und ließ seinen Speer zweimal über 56 Meter fliegen. Sowohl Plischke als auch Eilers machten ihre Würfe ungültig, weil ihr Speer vor der 55m-Marke den Boden berührte. Henri Alter machte es besser, denn er legte 62,14 Meter vor. Der 70m-Werfer Plischke zeigte sich von diesem Wurf so beeindruckt, dass er im zweiten Durchgang nur mit schwachen 53,93 Meter antworten konnte. Malte Eilers warf noch weniger und machte auch seinen zweiten Wurf ungültig. Henri Alter ließ seinen Speer im zweiten und dritten Durchgang zwischen 64 und 65 Meter landen, aber er konnte beide Würfe nicht halten und trat über die Begrenzungslinie, so dass der Kampfrichter-Obmann die rote Fahne heben musste.

Im vierten Durchgang erzielte Norman Plischke mit 59,31 Meter seine größte Weite und deutete damit nur etwas von seinem Können an, denn er blieb über zehn Meter hinter seiner Bestleistung zurück. Malte Eilers verbesserte sich mit seinem letzten Versuch auf 61,15 Meter und hatte am Ende 99 Zentimeter Rückstand auf Henri Alter, der mit seinem sechsten Wurf mit 61,12 Meter noch einmal über die 60m-Marke kam. „Schade, dass der Rückenwind fast alle Würfe nach unten drückte“, sagte der mehrfache hessische Jugendmeister, der in Bad Blankenburg über 65 Meter werfen wollte.

Obwohl Henri Alter (Mitte) der kleinste Athlet war,  bezwang er Malte Eilers (links) und 70m-Speerwerfer Norman Plischke aus Haldersleben. Foto: Alwin J. WagnerDrei Tage später versuchte der Fünfte der deutschen Jugendmeisterschaften sein Vorhaben bei den Kreismeisterschaften in Hofgeismar zu realisieren. Hoch motiviert verspürte er bereits beim Aufwärmen einen gewaltigen Arenalin-Stoß, der durch den ganzen Körper ging und ihn in die Lage versetzen sollte, den Speer über 65 Meter fliegen zu lassen. Aber bei diesem Wettkampf fehlte ihm die Lockerheit. Er kam zwar zum Auftakt auf 62,35 Meter, aber das war´ s dann auch. Mit 62,22 und 60,74 Meter konnte er auf zwei weitere Würfe über die 60m-Elite-Linie verweisen, doch der Super-Wurf, den er im Training schon zeigte, blieb wieder aus. Trotzdem kann der 18-Jährige für die letzten beiden Monate eine sehr gute Bilanz ziehen. Der Durchschnitt seiner fünf letzten Wettkämpfe beträgt 61,83 Meter. „Ich gebe im Wettkampf immer 100 Prozent und kann dabei auch über manch körperliche Beschwerden hinwegsehen“, sagte Henri Alter etwas enttäuscht und vergass in Hofgeismar sogar, dass er leichte Schmerzen in der Wurfschulter verspürte, so dass er auf das geplante Sportfest in Göttingen wohl ode übel verzichten muss. (ajw)



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