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Roth: Werde beim Blick auf die Tabelle nicht nervös

michael-roth141014Melsungen. Neun Spieltage hat die MT Melsungen in der DKB Handball-Bundesliga absolviert und damit ist genau ein Viertel der Saison bereits vorüber. Womit sich eine Gelegenheit für ein kurzes Zwischenfazit ergibt. Dazu drei Fragen an MT-Trainer Michael Roth.

Nach neun Spieltagen ist die MT Elfter. Ist das ursprünglich ausgegebene Saisonziel ‘Platz Vier bis Sieben” in Gefahr?

Roth: Nein, auf keinen Fall. Die Tabelle ist zum jetzigen Zeitpunkt wenig aussagekräftig. Zum einen durch die unterschiedliche Anzahl von Spielen, die die einzelnen Mannschaften absolviert haben, zum anderen aufgrund der Paarungen. Wir selber sind da fast ein wenig Opfer des Spielplans. Die ersten vier Saisonspiele fanden aberwitzigerweise innerhalb von nur neun Tagen statt, zudem hatten wir mit Flensburg, Kiel, dem HSV und zuletzt auch Lübbecke vier schwere Auswärtsbrocken.

In Lübbecke haben wir nach sieben erfolglosen Jahren nun dort sogar einen Punkt geholt. Insgesamt gesehen sind wir, mit Ausnahme der Heimniederlage gegen Gummersbach, im Soll. Und wenn wir das kommende Spiel gegen Bietigheim gewinnen, dann sowieso. Insofern gibt es derzeit keinen Anlass beim Blick auf die Tabelle nervös zu werden. Allerdings dürfen wir uns jetzt nicht mehr viele Ausrutscher erlauben, gerade in den Heimspielen. Denn da wird bekanntlich der Druck immer etwas größer, wenn man zuvor auswärts nicht gepunktet

Was muss besser werden?

Roth: Zunächst einmal ist hervorzuheben, was schon gut ist. Und da stehen Moral und Einsatzwille ganz obenan. Das hat die Mannschaft in Hamburg trotz der sehr knappen Niederlage bewiesen und zuletzt auch in Lübbecke, wo wir in der Schlussphase aus einem Drei-Tore-Rückstand noch ein Unentschieden gemacht haben. Kurzum die Einstellung eines jeden Einzelnen ist topp und das ist schon mal der richtige Weg. Verbessern müssen wir wieder – ausgehend von den beiden letzten Spielen – die Leistungen in einzelnen Mannschaftsteilen, u.a. in den Bereichen Torhüter und Abwehr. Wobei gerade hier auch immer das Zusammenwirken wichtig ist. Der eine kann ohne die anderen nicht effektiv sein. Im Angriff haben uns zuletzt die Impulse etwas gefehlt. Patrik Fahlgren ist sicherlich aufgrund einer Ellbogenverletzung etwas eingeschränkt, dafür hat Nenad Vuckovic vorne mehr Verantwortung übernommen. Schließlich müssen einige Leistungsträger noch ihre Form weiter stabilisieren. Da gibt es auf einzelnen Positionen noch gewisse Schwankungen.

Zum Thema ‘Anspruchsvoller Spielplan’ ein Blick voraus: Die kommenden Wochen werden für die MT nicht einfacher!

Roth: Das ist richtig. Vor allem, wenn man den November und Dezember betrachtet, wo jeweils viele Ligaspiele stattfinden, aber wo auch zwischendurch ein Großteil unserer Spieler noch zu Lehrgängen und Spielen der jeweiligen Nationalmannschaften fährt. Da kann man als Trainer immer nur hoffen, dass alle wieder gesund zurück kommen. Ob wir erfolgreich sein werden, hängt vor allem davon ab, wie stark wir zuhause spielen und ob wir auswärts die ein oder andere Überraschung landen können. Aber zuvor wollen wir erst einmal am Mittwoch gegen Bietigheim gewinnen, nicht zuletzt deshalb, um mit einem guten Gefühl zum Europapokalspiel nach Toulouse zu fahren. Dort haben wir als Debütant auf der europäischen Handballbühne nach dem guten Hinspielergebnis eine große Chance, in die nächste Runde einzuziehen.



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