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Erfolgreich auf internationalem Parkett

Hessischer Exportpreis: Große Chance für kleine und mittlere Unternehmen

Hessen/Kassel. Am 6. Juli 2015 ist es wieder so weit. Dann wird Staatsminister Tarek Al-Wazir den Hessischen Exportpreis in drei Kategorien verleihen: „Service und Beratung International“, „Innovative Exportstrategien“ und „Handwerk: Grenzenlos erfolgreich“. Die Auszeichnung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die mit viel persönlichem Einsatz ihre Produkte und Dienstleistungen international vertreiben.

Noch bis zum 20. April dieses Jahres können sich hessische Betriebe mit maximal 250 Beschäftigten in Deutschland und bis 50 Millionen Euro Umsatz bewerben. Detaillierte Informationen sind online unter www.hessischer-exportpreis.de zu finden. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Ausgelobt wird er von der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE), der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Handwerkskammern und vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Im Jahr 2013 haben über 60 Unternehmen teilgenommen. Die Bandbreite der Bewerbungen war groß: Vom Orgelbauer aus Lollar, der erfolgreich den chinesischen Markt erschlossen hat, über einen Komplettanbieter für Schulungssysteme aus Heusenstamm, der international schon über 20.000 Schulungsräume geplant hat, bis hin zu einem Hersteller von Diagnostik-Systemen aus Lichtenfels, der in 95 Länder liefert. Die Jury setzt sich aus Vertretern von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien zusammen. 2013 überzeugten die Delta Pronatura Dr. Krauss & Dr. Beckmann KG aus Egelsbach (Innovative Exportstrategien), die Railistics GmbH aus Wiesbaden (Service und Beratung International) sowie die PTW Technologies aus Lollar (Handwerk: Grenzenlos erfolgreich).

Der Preis wirke sich positiv auf das Image am Standort aus, betont Felix Krohn, der Leiter des internationalen Geschäfts bei der Delta Pronatura Dr. Krauss & Dr. Beckmann KG. Nicht nur bei den Kunden und Lieferanten, sondern auch als Arbeitgeber. „Unsere Mitarbeiter sind sehr stolz. Auch beim Thema Personalsuche hat sich der Imagezugewinn ausgewirkt. Wir sind mehr im Gespräch und werden als erfolgreiches Unternehmen wahrgenommen, für das man gern arbeiten möchte.“ Weiterer positiver Effekt: Delta Pronatura wird von den Medien mehr zu internationalen Themen angefragt.

„Ich habe mich beim Exportpreis beworben, obwohl ich mir nur wenige Chancen ausgerechnet habe, mich als kleines Unternehmen gegenüber größeren Mitbewerbern durchzusetzen“, gibt Martin Rothmann, Geschäftsführer der PTW Technologies GmbH offen zu. Doch verstecken muss sich das Unternehmen aus Lollar, das Zerkleinerungsmaschinen für die Nahrungs- und Futtermittelindustrie herstellt, nicht. Mit 28 Mitarbeitern werden heute fast 50 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt. „Die Medienaufmerksamkeit rund um den Hessischen Exportpreis und das öffentliche Interesse waren sehr groß – für uns ein überaus positiver Aspekt. Ich habe im Nachgang viele Anrufe bekommen und konnte wichtige Geschäftskontakte wieder auffrischen.“

Dienstleistungsunternehmen wie die Railistics GmbH würden oft nicht mit dem internationalen Geschäft verbunden, schildert deren Geschäftsführer Udo Sauerbrey. Viele Preise richteten sich nur an produzierende Unternehmen. Der Exportpreis dagegen biete auch international engagierten Dienstleistern wie der Railistics GmbH, die strategische und technische Beratung um den Schienenverkehr anbietet, die Möglichkeit, mit ihrem internationalen Engagement zu punkten. Der lokale Bezug des Unternehmens habe sich mit dem Gewinn des Hessischen Exportpreis verändert. Sauerbrey: „Wir werden in der lokalen Wirtschaft mehr gesehen. Unser Erfolg hat sich herumgesprochen.“

Auch wenn Unternehmen schon 2011 beziehungsweise 2013 um den Exportpreis ins Rennen gegangen sind, ermuntern die Veranstalter ausdrücklich zu einer erneuten Bewerbung. Denn die Strategie, die Struktur und das Umfeld des internationalen Geschäfts eines Unternehmens unterliegen stetigen Veränderungen. Wichtig ist, dass Bewerber hervorheben, was sie in den vergangenen zwei Jahren stärker gemacht hat und wie sie sich weiterentwickelt haben.

Fragen zum Hessischen Exportpreis? Ansprechpartner: Norbert Claus (IHK Kassel-Marburg), Telefon (0561) 7891-279, E-Mail: claus@kassel.ihk.de. (red)



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