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Warm-up Konzert für das Musikschutzgebiet Festival

Hombergshausen. Zusammen mit anorak21 veranstaltet der Musikschutzgebiet e.V. einen Konzertabend am 21. Februar 2015 im Krachgarten in Falkenberg. In der ehemaligen Jugendherberge am Mosenberg stehen Waldo The Funk, Isolation Berlin und Lampe als genreübergreifende Mischung für den Ansatz des Musikschutzgebiets und für die Konzertbesucher auf der Bühne. Einlass ist um 20 Uhr, die Konzerte beginnen um 21 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro und Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich. Die drei Acts stimmen die Besucher als Warm-up auf das Festival vom 5. bis 7. Juni 2015 auf dem Grünhof nahe Homberg (Efze) ein.

Waldo The Funk untermauert Rap und Beats dankenswerterweise staubig und unpeinlich, wie man sie in Deutschland tatsächlich erst seit ein paar wenigen Monden hinbekommt. Und bevor sich einer an Retro-Boom Bap und Bla und Blub die Zunge bricht – das ist es nicht. Waldo packt entkrampften Rap-Rap auf wohlsortierte Loops von Dexter, Suff Daddy oder den Dramadigs. Raw, dope, und mit dem Scopeman “Keine Effekte”-Gütestempel. Das letzte offizielle Release mittlerweile etwas in die Jahre gekommen, arbeitet Waldo The Funk seit einiger Zeit an neuem Material für 2015. Producer wurden besucht, Lines geschrieben, an Beats gewerkelt und ein moderner Style für Hip-Hop 2015 in die Wege geleitet.

Bei Isolation Berlin denkt man an Montagsdepression nach einer durchzechten Nacht in der Schrippenstadt. Vielleicht auch nicht…Fakt: das ist Protopop, der keinesfalls so traurig ist, wie der Name vermutet. In anderen Worten: “Deutschsprachige Musik irgendwo zwischen Eis-Am-Stiel-Romantik und Post-NDW-Wut.” Wer die Band auf dem Musikschutzgebiet 2014 verpasst hat sollte unbedingt vorher und sowieso immer die EP “Aquarium” auschecken. Zudem wird gemunkelt, sie bringen ihre nächste EP bei dem Label raus, wo auch Bonaparte, Ja, Panik, Andreas Dorau, Fraktus und Friedrich Liechtenstein veröffentlicht haben.

Lampe steht für dasmusikalische Motto „Licht aus. Lampe an.“ Lampe sind der Sänger und Gitarrist Tilman Claas, am Bass Julian Heyden, am Schlagzeug Frederic Michel und an den Synthies Philipp Schlotter. Wenige Auftritte in der jungen Bandvita und noch ohne öffentliche Releases gilt Lampe schon jetzt als Geheimtipp unter den Glücklichen, die eines der raren Konzerte besuchen konnten. Die Musik ist Rock’n’Roll Attitüde im klassischen Sinne, es werden alle Konventionen verworfen. Groovige Popdrums, 70er Jahre Keyboards, smoother Bass und Powerchords aus der Gitarre verbrüdern sich und transformieren den Powerpop geprägten Sound in die Moderne. Die Verdichtung der einzelnen Teile zu einem überzeugenden Ganzen macht hier die Eigenständigkeit aus und erlaubt intime Momente genau wie große Gesten. Es geht letztendlich um das intuitive, leichte Zusammenspiel, das die Bedeutung der Texte untermalt.

Über das Musikschutzgebiet
Das Musikschutzgebiet Festival ist ein dreitägiges Open Air nahe Homberg (Efze). Durch einen modernen Mix aus Newcomern und etablierten Acts verschiedener Musikrichtungen hat sich das Musikschutzgebiet zu einer Perle der deutschen Festivallandschaft entwickelt. Der Musikschutzgebiet e.V. organisiert auf dem Grünhof ein Festival, das die regionale Förderung und kulturellen Arbeit im Bereich von Musik und Kunst in den Mittelpunkt stellt. Vom 5. bis 7. Juni 2015 findet das 11. Musikschutzgebiet Festival statt.

Über anorak21
Hinter „anorak21 e.V.“ stehen Menschen, die es auf dem Herzen tragen, Jugendliche dabei zu begleiten mit „geradem Rücken“ erwachsen zu werden. Kreativität und Selbstwertgefühl von Jugendlichen soll geweckt und gefördert werden. Mit diesem Ziel lebt der Verein auf einem wunderschönen Gelände –der ehemaligen Jugendherberge am Mosenberg. Anorak ist in einer ländlichen und strukturschwachen Region aktiv, um einen „Unterschied“ zu machen. Für die „Jugendlichen vom Dorf“, die von Politik und Kirche viel zu oft vergessen werden, schlägt ihr Herz. Neben dem Angebot eines Jugendzentrums finden in einem Club, dem „Krachgarten“, Konzerte und Veranstaltungen unterschiedlichster Art statt. Vor allem regionale Nachwuchsbands und Leute, die Lust haben sich kulturell und sozial zu engagieren, sind gern gesehene Gäste und eingeladen die Projekte mitzugestalten. (red)

 



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