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AG 60plus Schwalmstadt lud zum Neujahrsempfang ein

spd60plus150126Schwalmstadt-Treysa. Gemeinsam gefeiert und lebhaft diskutiert wurde beim Neujahrsempfang der AG 60plus Schwalmstadt in den Räumlichkeiten der Hephata-Cafeteria. Siegfried Richter, Vorsitzender der SPD-Seniorenorganisation in Nordhessen mit guten Verbindungen zur Landes- und Bundespolitik, stellte mehrere Problemfelder vor, in denen die Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität verwirklicht werden müssten. „Wir setzen uns auch für die Interessen der jungen Menschen ein“, betonte Richter und wies auf die regelmäßige Aussprache mit den Jusos hin. Ausbildung zu fördern, alle Berufe zu würdigen, Arbeitsrecht und Einkommen fair zu gestalten, sei für den Einzelnen wie die Gesellschaft wichtig.  

Die AG 60plus wehre sich dagegen, dass durch gesetzliche Rentenbeiträge versicherungsfremde Leistungen finanziert würden. Leider blockiere die Union diesen Weg ebenso wie die Erhöhung von Bemessungsgrenzen. Dass ein Ex-Porsche-Boss in einem einzigen Jahr 100 Millionen Euro kassiere und dass Milliardenvermögen nahezu unbelastet blieben, sei unerträglich und zerreiße die Gesellschaft. Als „Schande“ wurde es bezeichnet, dass der zweite Punkt der Mütterrente gerade bei den älteren Frauen nicht voll ankommt, die Grundsicherung oder Witwenrente beziehen. Die AG 60plus will alle politischen Wege nutzen, um hier eine gerechte Regelung durchzusetzen.

Scharf abgelehnt werde die Festschreibung des Unternehmensanteils in der Krankenversicherung bei 7,3 %, so dass künftige Ausgabensteigerung allein von den Arbeitnehmern zu tragen sind.

Gelungen sei dagegen der Vorstoß der SPD, die Einnahmen und Leistungen der Pflegeversicherung proportional zu erhöhen. Mehr Personal bedeute mehr Zeit für Heimbewohner, häusliche und stationäre Versorgung würden besser honoriert.

Aus Zeitgründen konnte das Thema Zusammenleben mit den Menschen, die früher in unser Land gekommen sind oder jetzt hier Schutz und Hilfe suchen, nur kurz angesprochen werden. Mit der Türkisch-Islamischen Gemeinde, die sich ein Vereins- und Gebetshaus in Treysa aufgebaut hat, sollen Besuch und Begegnung vereinbart werden. (red)



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