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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Das Fahrrad im Fokus

Bürgerbeteiligung beim Radverkehrskonzept startet

Foto :nhSchwalmstadt. „Ihre Mitwirkung am Radverkehrskonzept Schwalmstadt ist nun gefragt“, erklärt Bürgermeister Dr. Näser. Die Stadtverordnetenversammlung hatte Ende 2013 die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes beschlossen. Der Magistrat hatte bei fünf Fachplanungsbüros die Konzepterstellung angefragt. „Ich bin sehr froh, dass wir das renommierte Planungsbüro VAR aus Darmstadt im Oktober 2014 beauftragen konnten“, so Dr. Näser.

Büroinhaber Uwe-Christian Petry ist studierter Verkehrsplaner und erstellt seit 15 Jahren bundesweit Studien und Konzepte zum Radverkehr. Petry sagt über seinen Planungsauftrag: „Uns geht es um ein pragmatisches Konzept und um die Mitwirkung der Betroffenen“. Er und sein Mitarbeiter Benjamin Schneider haben in den letzten Wochen intensiv die Radrouten im Stadtgebiet unter die Lupe genommen. Dabei sind sie die gut 150 km auch selbst abgefahren.

Dem Radverkehrsbeauftragten der Stadt, Ulrich Wüstenhagen,  liegen die Alltagsradler besonders am Herzen. „Das Konzept soll helfen, Lösungen aufzuzeigen, so dass das Fahrrad künftig häufiger als Verkehrsmittel genutzt wird und nicht nur zum Freizeitradeln“, erläutert Wüstenhagen.

In enger Abstimmung mit dem Radverkehrsbeirat wurde ein hierarchisch abgestuftes Radverkehrsnetz für den Alltagsradverkehr entwickelt. Dort sind, neben direkten Pendlerradrouten zu den Nachbarkommunen, sogenannte Basisrouten enthalten, die alle Stadtteile mit den Kernstädten Treysa und Ziegenhain und untereinander verbinden. Das Radverkehrsnetz kann online unter http://www.schwalmstadt.de/de/leben-a-wohnen/verkehr–infrastruktur/radverkehrskonzept abgerufen und eingesehen werden.

Die Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts. Alle Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen, sieben kurze Fragen zu beantworten. Der Fragenbogen kann unter schwalmstadt.varad.de online aufgerufen und ausgefüllt werden. Weiterhin liegt der Fragebogen im Rathaus und anderen öffentlichen Einrichtungen aus.

Ziel ist es, die vielfältigen Erfahrungen der Verkehrsteilnehmer vor Ort einzubeziehen. Darauf aufbauend können die aus Nutzersicht erforderlichen Maßnahmen bei der Planung berücksichtigt werden. Das Radverkehrskonzept soll somit auf eine breite Basis gestellt und eine möglichst hohe Akzeptanz für die Umsetzung erzielt werden.

Alle Schwalmstädter sind aufgerufen, bei der Befragung bis Mitte Mai mitzumachen und ihre Meinung zum Thema Radverkehr mitzuteilen.
Weitere Anregungen können Sie auch direkt unter radverkehr@schwalmstadt.de den Zuständigen übermitteln. (red)



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