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Internationale UCI-Mehretappenfahrt in Polen

Einzigartige Erfahrung für Melsunger Radsportler Oglialoro

Der Melsunger Enrico Oglialoro unterwegs auf der Baltyk-Karkonosze-Tour in Polen. Foto: nhMelsungen. In der vergangenen Woche startete der Melsunger Radsportler Enrico Oglialoro, der seit Beginn dieser Saison für das Dortmunder Racingteam-Rockpalast-Marcello fährt, erstmalig bei einer internationalen UCI-Etappenfahrt in Polen. Auf dem Programm stand für Oglialoro und seine fünf Teamkollegen die Baltyk-Karkonosze-Tour über sechs Etappen an fünf Tagen sowie einem Prolog. Leider musste der ehemalige Regio-Team-Fahrer schon mit einer Halsentzündung in den Prolog gehen, biss sich aber über vier lange und harte Etappen trotz dieses Handicaps durch, musste dann aber dann vor dem abschließenden Bergrennen aussteigen.

„Die Erfahrung war einzigartig“, stelle er am Ende begeistert fest. „Die Stimmung im Team war immer positiv und wir hatten super Betreuer, sogar den Lieblingsmechaniker von Erik Zabel, der nun auch meiner ist. Jeden Tag sah mein Rad aus wie neu. Ich brauchte nur radzufahren, zu essen und zu schlafen.“ Diese Sätze des Melsungers machten deutlich in welchem professionellen, motivierenden Umfeld er sich in seinem neuen Team befindet. Die  Teampräsentation zu Beginn zeigte schon, wie stark die Konkurrenz sein würde: mehreren Profiteams, wie CCC Sprandi und das Team One Pro Cycling aus England waren am Start, außerdem die russische, kasachische, marokkanische und schwedische Nationalmannschaft.

Anerkennung der großen Teams
Nach dem  Prolog in Kolobrzeg führte die erste Etappe schon gleich über 192,6km. „Das Profil war leicht wellig, so dass man gut mitrollen konnte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von deutlich über 46 km/h ließ das Rennen trotzdem zu einer Herausforderung werden, zumal es für einige, wie auch mich, das bis dahin längste Radrennen ihres Lebens, sowie das erste UCI-Rennen war“, so Oglialoro. Zu seinem Husten und den Halsschmerzen, mit denen er „zuhause nicht einmal trainiert hätte“, kam noch ein Sturz nach ca. 75 km in der Wagenkolonne, als er mit einem anderen Radsportler touchierte und beide zu Boden gingen. Zum Glück kam er mit leichten Blessuren davon und  erreichte schließlich in einer Fahrzeit von 04:07 Stunden gemeinsam mit dem Hauptfeld das Ziel. Lorenz Fiege, der aus Eschwege stammende Sprinter des Teams, wurde gleich zu Beginn 18.

Bei der zweiten Etappe über 106,6km konnte Oglialoro sein Team dabei unterstützen, ihren Sprinter Fiege  in Position zu fahren, so dass dieser 12. wurde. Die längste Etappe über 210,7km hatte Start und Ziel in Tarnowo Podgórne. „Wir sammelten uns mit dem gesamten Team 50 km vor dem Ziel und fuhren geschlossen zu den Profi-Teams nach vorn, weil es im Feld doch sehr hektisch wurde. Da wir nicht in die Einer-Reihe gelassen wurden, fuhren wir einfach neben denen an der Spitze des Feldes. Das taten wir eine Stunde lang und ernteten die Anerkennung der großen Teams.“ Ins Ziel kamen alle im Hauptfeld.

Die vierte Etappe über 154,6 km war wieder eine wellige Etappe, diesmal mit vielen Kopfsteinpflasterpassagen. Das gesamte Peloton war am Anschlag. Doch es wurde nicht ruhiger. Bis zum Ziel erfolgte eine Attacke nach der anderen. Die Straßen waren sehr schlecht, trotzdem lag der Schnitt wieder über 46. „Da ich mich gut fühlte, hielt ich am Ende mal rein. Die wellige Zielankunft lag mir. Ich wurde 32. auf einer UCI-Etappe. Das war ein versöhnliches Ergebnis für mich!“

Am Morgen des letzten Tages hatte Oglialoro dann einfach nicht mehr die Kraft, beide Teilstücke zu überstehen. Das 11,6 km lange Bergzeitfahren nahm er noch in Angriff zum abschließenden Bergrennen durfte er dann aber wegen Überschreitung der Karenzzeit nicht mehr antreten. „Mich hat das alles noch mehr motiviert und ich war damit zufrieden, dass ich bei so einem hochklassigen Rennen mithalten kann. Nächstes Jahr möchte ich unbedingt ankommen“, war sein Resümee am Ende. (red)



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