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Ernst-Ulrich Bruckmann spendet für Hospitalskapelle

Oliver Garde und E.-Ulrich Bruckmann begutachten massive Mauerschäden an der Hospitalskapelle. Foto: Reinhold HockeMelsungen. E.-Ulrich Bruckmann feierte am 20 Juni seinen 70. Geburtstag. Seine Gäste bat er um Verzicht auf Geschenke. Er bat stattdessen um eine Geldspende für die Hospitalskapelle, das wohl älteste Gebäude der Stadt Melsungen. Der Nordhesse Ernst-Ulrich Bruckmann lebt seit seinen Kindertagen in der liebenswerten Fachwerkstadt. Er ist Melsunger durch und durch. Was liegt da näher als anlässlich des runden Geburtstages etwas für die kulturellen Erbe seines Wohnortes zu tun – zumal Melsungen in dieser Woche sein 825-jähriges Jubiläum seiner Stadtrechte feiert?

Die Hospitalskapelle stammt aus romanischer Zeit und wird urkundlich erstmals 1303 erwähnt. Dies Bauwerk gilt sowohl geschichtlich als auch denkmalpflegerisch als wichtiges, erhaltenswertes Gebäude. Hier sind Bruckmanns Töchter Panja und Nadia getauft worden. In dieser Kapelle hat der Jubilar seine Ehefrau Heidrun geheiratet.

Der ehrenamtliche Hospitalsverwalter Thomas Garde geht davon aus, dass der gotische Bau schon existierte als Melsungen die Stadtrechte erhielt, also älter als 825 Jahre sein muss.

Bei der förmlichen Übergabe der Spende einigen sich der Empfänger Garde und Bruckmann spontan, für das Foto auf den überdimensionalen Scheck zu verzichten und den Pressefotografen stattdessen zum Förderprojekt in der Hospitalstraße  zu begleiten.

Dort wird schnell klar, warum Bruckmanns Spende zur Sanierung der Hospitalskapelle hoch willkommen sind.

E.-Ulrich Bruckmann und Thomas Garde bei symbolischer Scheckübergabe vor der Hospitalskapelle. Foto: Reinhold HockeGarde erläutert: „,Eine erste große Renovierung der Kapelle, in der auch heute noch regelmäßig Andachten, Hochzeiten und Taufen abgehalten werden, erfolgte in den Jahren 1967 und 1968“. Eine weitere umfassende Sanierung begann im Jahr 2007. In einem ersten Bauabschnitt wurde dabei die Sandsteinmauer entlang der Hospitalstraße durch eine Stützmauer entlastet, weil Einsturzgefahr und damit Gefährdung des öffentlichen Verkehrsraumes bestand. Heute scheint eher eine Erneuerung geboten Im Jahr 2008 wurde dann in einem weiteren Schritt der Dachstuhl der Kapelle saniert, wobei der größte Teil der Holzkonstruktion ausgetauscht werden musste. „Diese bisherigen Maßnahmen haben bereits über 140.000 Euro verschlungen“, erläutert Garde und fügt hinzu: „Die Schäden am Mauerwerk sind so groß, dass eine umfassende Sanierung vorgenommen werden muss“. Nur so könne der latent drohenden Einsturzgefahr begegnet werden.

Für diese dringend notwendige Baumaßnahme benötigt die Stiftung Hospital St Georg Melsungen als Eigentümerin des Sakralbaus insgesamt nochmals mehr als 200.000 Euro. Die Stiftung kann für die Finanzierung dieser Kosten praktisch kein Eigenkapital einsetzen. „Wir sind deshalb auf großzügige Spenden angewiesen“, schließt Garde.

Spendenkonto der Stiftung Hospital St. Georg Melsungen – Hospitalkapelle Melsungen:  IBAN DE91520521541010008884 – BIC AELADEF1MEG. (rho)



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