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IHK und TUK vereinbaren enge Zusammenarbeit

Dr. Arif Ordu, Thomas Rudolff, Oktay Belen, Dr. Michael Ludwig, Hacer Selek, Dr. Walter Lohmeier, Prof. Dr. Martin Viessmann und Mahmut Eryilmaz (v.l.). Foto: Mursel Gyr

Kassel. Der Vorstand der Türkischen Unternehmer Kassel e.V. (TUK) hat sich für eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg ausgesprochen. „Wir bekennen uns ausdrücklich zur IHK Kassel-Marburg als Selbstverwaltung der Wirtschaft“, bekräftigte der Kasseler Mediziner Dr. Arif Ordu.

Unter der Gesprächsleitung von Hacer Selek (2. Vorsitzende des TUK und Mitglied der IHK-Vollversammlung) kam es zu einem ersten Kontaktgespräch zwischen IHK und TUK. Die IHK-Delegation wurde von Präsident Prof. Dr. Martin Viessmann angeführt, der die Bedeutung der türkischen Unternehmer in Deutschland herausstellte. „36 Milliarden Euro Jahresumsatz und 400.000 Mitarbeiter in Deutschland sind ein wesentlicher Beitrag für unsere Volkswirtschaft. Die IHKs als gesetzlich legitimierte Vertretung der Wirtschaft sind natürlich auch Partner für türkische Unternehmer“, so Prof. Dr. Viessmann.

TUK-Geschäftsführer Oktay Belen wies auf verschiedene Aktionsfelder hin, die gemeinsam bearbeitet werden müssen. „Das Quartier Untere Königsstraße wird von der Politik vernachlässigt. Hier brauchen wir Ihre Unterstützung. Unsere Händler und Dienstleister möchten ein Bestandteil einer attraktiven Innenstadt sein – einer Innenstadt ohne Drogen, Alkohol und Kriminalität. Wir tun jedenfalls unser Bestes“, so Belen. Dass die türkische Unternehmer-Community ganz klar für den Kassel Airport eintritt, unterstrich der Reiseunternehmer Adem Güney. „Wir werden den TUK einbinden bei der strategischen Unterstützung der IHK für den Airport Kassel“, sagte Viessmann.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Walter Lohmeier beschrieb weitere Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. Die Themenfelder reichten von Existenzgründung, Internationalisierung bis zur Berufsausbildung. „Hier sind wir bestens aufgestellt durch unsere Berufswahlbüros und wir müssen verstärkt auf Jugendliche mit Migrationshintergrund zugehen. Der Fachkräftemangel betrifft die heimische Wirtschaft wie auch Unternehmen mit Migrationshintergrund. Wir sind verpflichtet an einem Strang zu ziehen“, so der Hauptgeschäftsführer.

IHK und TUK begrüßen ausdrücklich die Ansiedlung eines türkischen Konsulats in Kassel. Hacer Selek sagte in ihrem Schlusswort: „Ein türkisches Konsulat würde den Bezirk der IHK Kassel-Marburg deutlich mehr Gewicht verleihen. Kassel rückt dann in den zentralen Blickwinkel der türkischen Politik und Wirtschaft“. (red)



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