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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bernd Siebert zu Besuch in Felsberg

Heiko Martin, Volker Papenhagen, Norbert Scholz, Silke Böttcher, Michael Schär und Bernd Siebert MdB (v.l.). Foto: nhFelsberg. Auf seiner diesjährigen Sommerbereisung durch den Wahlkreis besuchte der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert (CDU) auch die Dreiburgenstadt an Eder und Schwalm. In diesem Jahr ging es um die heimische Landwirtschaft und erneuerbare Energien. Auf Einladung des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Norbert Scholz wurde die Gruppe auf dem Hof des Landwirts Heiko Martin in Felsberg-Lohre begrüßt. Weitere Begleiter waren unter anderem die Kreistagsabgeordnete Silke Böttcher, der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Volker Papenhagen und der JU-Bezirksvorsitzende Michael Schär.

Der Hof Martin besteht schon seit vielen Jahrzehnten in Lohre. Unter der Regie von Heiko Martin und seiner Mutter Bärbel arbeiten in der Erntezeit auf den Feldern rund um Felsberg und Wabern über vierzig Mitarbeiter. Der Landwirt bewirtschaftet annähernd 200 Hektar Land für den Gemüse- und Getreideanbau. Etwa die Hälfte der Flächen entfällt auf den jeweiligen Bereich. Das Gemüse geht überwiegend an die Edeka-Hessenring-Gruppe. Egal ob Kartoffeln, Salate, Weißkohl, Rotkohl oder Blumenkohl – viele Produkte in unseren Supermärkten kommen aus der Region. Unter der Dachmarke „Gute Heimat“ erkennt der Kunde die heimische Herkunft. Der Gemüseanbau ist nicht nur in der Direktvermarktung durchaus ein attraktives Geschäftsfeld für die Landwirte. Voraussetzung ist die Zusammenarbeit mit einer großen Kette wie der Edeka.

„Die Betonung der regionalen Herkunft ist ein wichtiger Entscheidungsfaktor für den Kauf. Egal ob kommerziell oder biologisch, die Kunden erwarten heute zu wissen, wo genau das Produkt herkommt. Durch das von Heiko Martin verfolgte Geschäftsmodell verbleibt die Wertschöpfung in der Region. Das ist wichtig für die Zukunftsfähigkeit unserer landwirtschaftlichen Betriebe. Diese leisten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft in Nordhessen“, so Bernd Siebert MdB am Rande des Besuchs.

 Heiko Martin, Volker Papenhagen, Silke Böttcher, Bernd Siebert MdB, Jan Zillmann, Norbert Scholz und Thomas Kästner (v.l.). Foto: nhAuf dem Hof Martin konnte die Gruppe die gesamte Produktionskette besichtigen: beginnend bei der Ernte auf dem Feld, über die Einbringung der Ware auf dem Hof, die darauf folgende Aufarbeitung des Gemüses bis hin zur Verpackung und Verladung. Die kurzen Wege ermöglichten die Flexibilität, die auch für Edeka wichtig ist. Man könne kurzfristig auf die Bestellung reagieren und so das Produkt immer erntefrisch in den Handel bringen. Dazu sagte Siebert: „Auf solche Betriebe können wir stolz sein. Sie sind ein Garant dafür, dass Nordhessen auch in modernen Zeiten seinen ländlichen Charme bewahrt.“

Im Anschluss an diesen Besuch ging es in den benachbarten Ortsteil Altenburg, wo die Jäckering-Gruppe eine Mühle betreibt und erst kürzlich in eine neue Wasserkraftanlage investiert hat. Die Jäckering-Gruppe ist ein weltweit tätiges Unternehmen in den Bereichen Weizenstärke, Weizenkleber, Maschinenbau und der Aufarbeitung sowie Verarbeitung von Thermoplasten. Begrüßt wurden die Besucher von Herrn Geschäftsführer Jan Zillmann vom Stammsitz aus Hamm sowie dem Betriebsleiter Thomas Kästner. Schon in den 1930er Jahren übernahm die Familie Jäckering den Mühlenbetrieb am Zusammenfluss von Eder und Schwalm, in dem heute PVC-Schlämmen und sonstige Nebenprodukte der PVC-Herstellung weiterverarbeitet werden. Diese werden hier gemahlen und getrocknet. Aus diesen Produkten können dann wieder PVC-Platten und Profile für die Bauindustrie hergestellt werden. Von den insgesamt 157 Mitarbeitern der Gruppe arbeiten in Altenburg drei. Neu am Standort ist die rundum modernisierte Wasserkraftanlage, die es dem Betrieb ermöglicht, mit eigenem Strom zu arbeiten. Das Ziel war vor allem eine ökologische Verbesserung am dortigen Ederwehr. Eine neue Fischtreppe wurde neben dem Turbinenhaus gebaut, Wehr und Rechen vor den Turbinen wurden erneuert. Durch eine bessere Wasserzufuhr sollen die beiden Turbinen künftig mehr Strom erzeugen. In der Grundlast wird durch die vorhandene Kaplan- und die Francis-Turbine 150 Kilowatt elektrische Leistung erreicht. In der Spitze sind zwischen 520 und 700 Kilowatt möglich. Da das Kraftwerk auch ins heimische Stromnetz einspeist, werden zahlreiche Haushalte mit Strom aus Altenburg versorgt. Zum Ende des Besuchs sagte Siebert: „Die Investition der Firma Jäckering am Felsberger Standort wird den Mühlenbetrieb langfristig sichern. Gleichzeitig wird hier nachhaltig grundlastfähiger Strom erzeugt. Es ist ein wichtiges Zeichen, wenn Unternehmen dem gesellschaftlichen Auftrag der Energiewende nachkommen.“ (red)



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