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80 Brunnen für Uganda

Gemeinsames Projekt von elf Rotary Clubs und Tabitha Global Care Uganda

Bald Vergangenheit: “Trinkwasserversorgung” in Uganda. Foto: RotaryHomberg. In Zusammenarbeit mit Rotary International, Rotary Deutschland Gemeindienst und Tabitha Global Care, Uganda wollen elf Rotary Clubs aus Nordhessen 80 Trinkwasserbrunnen in Uganda bauen. „So ein Projekt hat es in Deutschland noch nicht gegeben“, sagte Walter Blum vom Rotary Club Schwalmstadt anlässlich der gemeinsamen Abschlussveranstaltung in Melsungen.

Hintergrund: Erstmals hatten die nordhessischen Rotarier gemeinsam Spenden eingeworben und 80.000 Euro für das Projekt zur Verfügung gestellt. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie Rotary Hessen, Rotary Deutschland und Rotary International stockten diesen Betrag auf 800.000 Euro auf.

Der Brunnenbau soll im Frühjahr 2016 starten. Mit fachkundiger Hilfe vor Ort sollen in einem ersten Schritt 40 Dörfer in der Region Uganda-Ost 44 Trinkwasserstellen erhalten. Die Brunnen, mit Handpumpe ausgestattet, sollen 44.100 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen. Zehn solcher Brunnen, die im Rahmen des ersten Schrittes des Projektes „Trinkwasser für Afrika“ von den Rotariern umgesetzt wurden, sind bereits in Sambia in Betrieb. „Die Brunnenpumpen sind solide gebaut“, berichtet Dr. Braun. „Sie verfügen über eine einfache, ausgereifte Technik und liefern nach Mitteilung von Global Care teilweise bereits seit 25 Jahren zuverlässig Wasser“.

Von den Brunnen versprechen sich die Rotarier einen grundlegenden Wandel in den Dörfern. Mit dem sauberen Wasser können Krankheiten vermieden werden. Auch müssen die Kinder nicht mehr weite Wege laufen, um das Wasser zu holen – stattdessen haben sie Zeit für den Schulbesuch und die Frauen können sich um die Bewässerung der Gärten und Felder kümmern, um höhere Ernteerträge zu erzielen.

Spendengeld und Zuschüsse kommen dem Projekt in voller Höhe zugute. Partner bei der Umsetzung sind in Uganda das im Brunnenbau erfahrene Hilfswerk Tabitha Global Care und der Rotary-Partnerclub Kampala-East. Als Vertreterin „vor Ort“ wird die Geschäftsführerin von Tabitha Global Care, Linda Mukisa, den Projektablauf kontrollieren und in den Dörfern Schulungen in Sachen Hygiene organisieren. Schließlich soll es an den Brunnen-Standorten Verantwortliche geben, die für Reparaturen und Beschaffung von Ersatzteilen zuständig sind.

„Die 80 Brunnen werden bis 2019 installiert“, kündigte der Gesamtkoordinator des Projektes, Reinhard Wiskemann vom Rotary Club Homberg/Efze an. Das Ziel des Clubs ist es, die Zahl der Brunnen in Sambia und Uganda auf 100 zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, bittet der Verein der Freunde Rotary Homberg um weitere Spenden auf sein Konto bei der VR-Bank Schwalm-Eder: IBAN DE96 5206 2601 0000 0815 23. (Spendenbescheinigungen werden gerne ausgestellt). (red)



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