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DBS: Praxisklassen legten Projektprüfungen ab

Mit Praxisnähe, Teamarbeit und Präsentationen zum Erfolg

Schüler der Praxisklasse freuen sich über die erfolgreich absolvierte Prüfung. Ganz Links Schulzweigleiter Stephan Warlich, rechts Schulsozialarbeiter Volker Reimer und Klassenlehrer Gerd Schaub. Foto: nhFelsberg. „Teamarbeit ist wichtig.“ Solche und ähnliche Aussagen konnte man von den Schülern der 9. Praxisklasse an der Drei-Burgen-Schule Felsberg in der letzten Woche immer wieder hören. Sie hatten intensiv daran gearbeitet, die Präsentation eines von ihnen selbst gewählten Projektes vor einer Prüfungskommission vorzubereiten. Schulzweigleiter Stephan Warlich konnte mehr als einmal den Jugendlichen ein dickes Lob für ihre Arbeit aussprechen. Alle 17 Schüler der Praxisklasse und zusätzlich vier Schüler aus der 9. Mittelschulklasse hatten am Ende den ersten Teil ihrer Abschlussprüfung geschafft.  Der zweite Teil – die zentralen schriftlichen Abschlussarbeiten in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch – wird dann Mitte Mai auf sie zukommen.

Das Zertifikat über die bestandene Projektprüfung erhielten die Schüler gestern aus den Händen von Zweigleiter Stephan Warlich und Schulleiter Dr. Dieter Vaupel. Sie lobten die Jugendlichen für ihren Einsatz und ihr Engagement bei der Einarbeitung in die einzelnen Themen und sprachen die Hoffnung aus, dass die erbrachten positiven Leistungen auch Motivation für die restliche Schulzeit bedeuten. Sie machten den Schülern Mut, auf der guten Basis weiterzumachen. Die Jugendlichen hätten gezeigt, dass sie nicht nur ein gewähltes Thema völlig eigenständig bearbeiten können. Es sei ihnen darüber hinaus auch gelungen, es anschaulich zu präsentieren. Die dabei erworbenen Schlüsselqualifikationen könnten den Jugendlichen auch im Beruf weiterhelfen. Warlich war der praxisnahe Ansatz besonders wichtig: „Über die praktische Arbeit haben die Schüler den Zugang zum Thema gefunden, das sie dann auch theoretisch bearbeiten konnten.“

Vielfältige Projektthemen
Einige Themen wurden von den Schülern direkt aus den Erfahrungen der Praxistage – jeweils zwei werden pro Woche von ihnen in einem Betrieb absolviert – gewonnen. In Kleingruppen von drei bis vier Schülern bearbeiteten sie seit den Herbstferien die Themen „Wo liegen unsere Wurzeln?“, Feldwirtschaft“, „Soziale Netzwerke“, „Geschichte des Sprengstoffs“ und „Tätowierungen“. Sportlich ging es bei den Projekten „Tennis“ und „Le Parcour – Freerunning“ zu. Die Schüler zeigten, dass sie auch schwierige Themen ernsthaft und angemessen präsentieren können. „Wir haben viel Zeit in unser Projekt investiert, aber es hat sich auch gelohnt. Das war das Beste, was ich bisher in der Schule geleistet habe“, stellt ein Schüler am Ende fest. Ein anderer ergänzt: „Mir hat das Arbeiten in der Gruppe viel Spaß gemacht.“

Hoch zufrieden mit den positiven Ergebnissen und dem Engagement während der Projektarbeit waren auch die Klassen- und Fachlehrer Gerd Schaub, Katharina Biesenkamp, Nina Lehmann, Wolfram Bick und die Schulsozialarbeiterin Eva Schneck, die eine der Projektgruppen betreute. Sie alle hatten die Jugendlichen intensiv auf die Prüfung vorbereitet. Rund eine halbe Stunde dauerten jeweils die Projektvorstellungen, anschließend mussten sich die Jugendlichen den Nachfragen der Prüfungskommission stellen. Die Präsentationen gestalteten die Jugendlichen in der Regel stark materialbezogen. Nicht allein der Vortrag stand im Mittelpunkt. Wandzeitungen, Anschauungsobjekte, szenische Spiele und PC-Präsentationen gehörten zum Repertoire. (red)



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