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Erwerbstätigenzahl steigt in Kassel am stärksten

Hessen. Die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen war in den hessischen Regionen im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr uneinheitlich. Nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamts wiesen von den 26 Landkreisen und kreisfreien Städten Hessens 22 eine Zunahme und 4 eine Abnahme oder keine Veränderung der Erwerbstätigenzahl auf. Die Stadt Kassel hatte mit 3,4 Prozent den höchsten Zuwachs an Erwerbstätigen. Auf Platz 2 und 3 folgten der Vogelsbergkreis (plus 2,2 Prozent) und der Landkreis Offenbach (plus 1,9 Prozent). Abnahmen verzeichneten die Landkreise Hersfeld-Rotenburg (minus 0,1 Prozent), der Werra-Meißner-Kreis (minus 0,7 Prozent) und der Landkreis Kassel (minus 2,3 Prozent). Im Landkreis Limburg-Weilburg blieb die Erwerbstätigenzahl unverändert. Die Spanne der Veränderungsraten reichte von minus 2,3 Prozent bis plus 3,4 Prozent. Im Durchschnitt aller Landkreise und kreisfreien Städte erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl im Jahr 2014 gegenüber 2013 um 1,2 Prozent.

Erwerbstätige in den Regierungsbezirken
Im Vergleich der drei Regierungsbezirke wies der Regierungsbezirk Darmstadt mit 1,4 Prozent die stärkste Zunahme der Erwerbstätigkeit auf. Etwas schwächer entwickelte sich der Regierungsbezirk Kassel (plus 0,8 Prozent), dicht gefolgt vom Regierungsbezirk Gießen (plus 0,7 Prozent).

Fast zwei Drittel der hessischen Erwerbstätigen hatten 2014 ihren Arbeitsplatz im Regierungsbezirk Darmstadt. Allein in der Stadt Frankfurt am Main waren 668.400 Personen oder 20,2 Prozent aller Erwerbstätigen in Hessen beschäftigt und damit mehr als im gesamten Regierungsbezirk Kassel (637 900 Beschäftigte oder 19,3 Prozent). Im Regierungsbezirk Gießen waren es rund 507.300 oder 15,3 Prozent.

Erwerbstätige im Dienstleistungsbereich
In allen kreisfreien Städten und Landkreisen waren die Erwerbstätigen mehrheitlich im Dienstleistungsbereich tätig. Die Spanne der Anteile in den Regionen reichte von 62,3 Prozent im Landkreis Kassel bis 89,4 Prozent in Frankfurt am Main. Im Durchschnitt aller Regionen hatten rund 77 Prozent der Erwerbstätigen ihren Arbeitsplatz im Dienstleistungsbereich.

Marginal Beschäftigte
In Hessen war 2014 durchschnittlich jede bzw. jeder achte Erwerbstätige marginal beschäftigt. Dies sind Erwerbstätige mit ausschließlich geringfügiger Beschäftigung (geringfügig entlohnte und kurzfristig Beschäftige) sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Arbeitsgelegenheiten. Den höchsten Anteil dieser Gruppe an den Erwerbstätigen insgesamt meldete der Rheingau-Taunus-Kreis mit 17,7 Prozent. Die Stadt Frankfurt am Main verzeichnete mit 7,8 Prozent mit Abstand den niedrigsten Wert.

Methodische Hinweise
Der Arbeitskreis „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ (AK ETR) legt heute Ergebnisse zur Zahl der Erwerbstätigen in den kreisfreien Städten und Landkreisen Deutschlands für die Jahre 1991 bis 1999 auf der Grundlage des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 2010 (ESVG 2010) in einer neuen Publikation vor. Diese ergänzt die bereits vorliegenden Ergebnisse der Zeitreihe 2000 bis 2013, die am 9. Juli 2015 veröffentlicht wurden. Erstmals werden die Erwerbstätigenzahlen des Jahres 2014 veröffentlicht. Die Ergebnisse für die Jahre 2011 bis 2013 wurden im Rahmen der routinemäßigen Arbeiten überarbeitet.

Mit der Veröffentlichung dieser Ergebnisse in der Publikation „Erwerbstätige in den kreisfreien Städten und Landkreisen der Bundesrepublik Deutschland 1991 bis 2014“ liegen konsistente und vergleichbare Zahlen zur Erwerbstätigkeit für alle Landkreise und kreisfreien Städte Deutschlands vor. Die Ergebnisse wurden vom AK ETR nach einheitlichen Methoden erstellt. Im AK ETR sind alle Statistischen Ämter der Länder, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag vertreten.

Erläuterungen zur Überarbeitung der Erwerbstätigenzahlen im Rahmen der Revision 2014 sind auf der Homepage des AK ETR und im Anhang der Gemeinschaftsveröffentlichung Reihe 2, Band 1 „Erwerbstätige in den kreisfreien Städten und Landkreisen der Bundesrepublik Deutschland 1991 bis 2014“ enthalten. Die Veröffentlichung steht kostenfrei als Download unter www.ak-etr.de zur Verfügung. (red)



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