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Bauchspiegelung oder Bauchschnitt?

Chefarzt Dr. Kaum liefert Antworten während eines kostenlosen Vortrages

Foto: AsklepiosSchwalmstadt. Die Bauchspiegelung (Laparoskopie) und der Bauchschnitt (Laparotomie quer oder längs) haben einiges gemeinsam. Bei beiden handelt es sich um operative Verfahren, die in Vollnarkose und im Operationssaal durchgeführt werden. Je nach Notwendigkeit kann auch eine Bauchspiegelung in einen regulären Bauchschnitt anlässlich derselben Narkose umgewandelt werden. Dr. Heinz-Josef Kaum, Chefarzt der Frauenklinik am Asklepios Klinikum Schwalmstadt, informiert darüber am Donnerstag, 15. September, 16.30 bis 18 Uhr, in der Vortragshalle des Klinikums. Die Teilnahme an dem Referat der Reihe „…fragen Sie doch mal Chefarzt Dr. Kaum“ ist kostenlos.

Beide Methoden dienen in der Gynäkologie der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Gebärmutter, der Eileiter und Eierstöcke, des Bauchfells sowie verwachsungsbedingter Beschwerden. „Bei der Bauchspiegelung werden meist drei bis vier jeweils bis zu zwei Zentimeter große Schnitte am Nabel und Unterbauch vorgenommen. Mittels sogenannter Trokare (Hülsen) und darin eingeführter Instrumente wird dann mithilfe einer Minikamera operiert“, erklärt Dr. Kaum. Bei einem operativen Eingriff mittels eines Bauchschnitts wird dieser meist quer im Schambereich ausgeführt und hat eine Breite von etwa 15 Zentimeter.

Ein Bauch-Längsschnitt ist in der Regel  länger. Er wird mittig zwischen der Schamhaarregion und dem Nabel gesetzt und misst etwa 15 bis 20 Zentimeter. „Wann immer möglich und sinnvoll wird die Bauchspiegelung als Methode von uns bevorzugt. Bei manchen Befunden jedoch ist die Operation über Bauchschnitt, also am offenen Bauch, der bessere Zugangsweg“, erläutert der Chefarzt. „Und die Länge der Narbe ist eher von nachrangiger Bedeutung, da mit feiner Nahttechnik später meist nur ein dünner Strich übrig bleibt“, berichtet Dr. Kaum. Dies müsse Befund und -patientinnenabhängig  gemeinsam von der Patientin und dem Arzt individuell entschieden werden.

„Wann das eine, wann das andere?“, Dr. Kaum wird es den Zuhörerinnen und Zuhörern erklären. (red)



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