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Im Kreis sterben mehr Frauen an Folgen des Rauchens

Foto: IKK classic/T. Wiechert

Foto: IKK classic/T. Wiechert

Schwalm-Eder. Im Schwalm-Eder-Kreis starben im Jahr 2015 38 Frauen an Kehlkopf-, Luftröhren-, Bronchien- oder Lungenkrebs. Das waren fast dreimal so viele als noch im Jahr 2005 – damals erlagen 14 Frauen dem sogenannten Raucherkrebs. Die Anzahl der Männer sank um 22 Prozent (2005: 90, 2015: 70). Das berichtet die IKK classic anhand aktueller Daten des Statistischen Landesamtes.

„Vor allem in den 60er und 70er Jahren nahm die Zahl der tabakkonsumierenden Frauen stark zu, Rauchen galt als attraktiv. Da es relativ lange dauern kann, bis der Krebs ausbricht, zeigen sich jetzt die Folgen dieser Entwicklung“, sagt Gabriele Graf-Weber, Regionalgeschäftsführerin der IKK classic. Lange Zeit war Brustkrebs der bösartige Tumor, an dem weltweit die meisten Frauen starben. Krebsforscher des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) gehen davon aus, dass in Deutschland Lungenkrebs unter den Tumorleiden mittlerweile die Haupttodesursache bei Frauen ist. Studien zeigen zudem, dass Frauen weniger rauchen müssen um Lungenkrebs zu bekommen und sensibler auf krebserzeugende Stoffe und andere Gifte im Tabakrauch reagieren, als Männer.

Seit einigen Jahren ist die Zahl der Raucher rückläufig, vor allem unter den Jugendlichen. Dennoch greifen in Deutschland noch immer knapp 30 Prozent der 20- bis 29-jährigen Frauen und 38 Prozent der Männer dieser Altersgruppe regelmäßig zur Zigarette. „Es gibt genügend gute Gründe, um mit dem Rauchen aufzuhören. Aber das ist oft leichter gesagt als getan“, so Gabriele Graf-Weber. Nikotinersatzpräparate wie Pflaster, Nasensprays oder Kaugummis können die Erfolgsaussichten erhöhen. „Mit der richtigen Strategie und dem professionellen Know-how fällt es leichter, dauerhaft zum Nichtraucher zu werden. Hilfe erhalten Raucher beispielsweise in qualifizierten Kursen zur Raucherentwöhnung, die von den Krankenkassen angeboten und bezuschusst werden.“ (red)



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