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400 Computer als Spende für Hephata

Hephata Diakonie erhält Netbooks für Arbeit mit geflüchteten Menschen

Björn Keding (li.) und Jörg Fischer nahmen die gespendeten Laptops in Empfang. Foto: nh

Björn Keding (li.) und Jörg Fischer nahmen die gespendeten Laptops in Empfang. Foto: nh

Schwalmstadt. „So richtig können wir das immer noch nicht glauben“, sagt Jörg Fischer, als der Lastwagen mit den Chromebooks vorfährt. Doch als sich die Ladeklappe öffnet und den Blick auf sechs Paletten voller Computer freigibt, weichen die letzten Zweifel aus dem Blick von Jörg Fischer, der das Kompetenzmanagement der Hephata Jugendhilfe leitet.

Zusammen mit seinem Kollegen Björn Keding, dem Geschäftsführer der Diakonischen Gemeinschaft Hephata, nahm Fischer vor kurzem 400 Chromebooks in Empfang. Die webbasierten Laptops werden im Rahmen des Projekts „Reconnect“  für die Arbeit mit geflüchteten Menschen zur Verfügung gestellt. Reconnect ist ein Gemeinschaftsprojekt unter der Schirmherrschaft der Organisation NetHope.

NetHope ist ein 2001 gegründeter Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen. Es hat inzwischen 44 Mitglieder, darunter die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften, Oxfam, SOS Kinderdörfer International sowie WWF International.

Für das Projekt hat Google im Rahmen seiner karitativen Unterorganisation Google.org insgesamt 25.000 Netbooks zur Verfügung gestellt, die an gemeinnützige Organisationen verteilt werden, die mit Flüchtlingen arbeiten. Dazu gehört auch die Hephata Diakonie. Die Chromebooks sollen dort insbesondere in der Jugendhilfe und der Diakonischen Gemeinschaft zum Einsatz kommen.

„Dank der Spende können wir unbegleiteten minderjährigen Ausländern leihweise einen eigenen Computer zur Verfügung stellen, mit dem sie beispielsweise ihre Hausaufgaben erledigen oder online nach Stellen suchen können“, sagt Jörg Fischer. Auch in der Berufshilfe sollen die Rechner zum Einsatz kommen, dort soll ein Internetcafé aufgebaut werden, um Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien zu schulen und Online-Fortbildungen zu nutzen.

Die Diakonische Gemeinschaft Hephata plant ebenfalls, mit den gespendeten Rechnern ein Internetcafé aufzubauen, um geflüchtete Menschen zu unterstützen, erläutert Björn Keding: „Für viele ist der Computer die einzige Möglichkeit, mit der Familie zuhause in Kontakt zu bleiben – deshalb sind wir dankbar für die Spende, mit der wir Menschen diese Möglichkeit bieten können.“ (red)



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